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Blogwichteltag 2010

Blogwichteltag 2010

Gestern war Blogwichteltag!

Vielen Dank an die liebe Creezy für die tolle Idee.

Blogwichteltag 2010

Blogwichteltag 2010

Hier ist der mir zugewichtelte Beitrag. Viel Spaß beim lesen.

Draußen, vor der Tür

Blogwichteln auf einem Outdoor-Blog.

Outdoor.

Dieses ‚Draußen‘, von dem sie alle reden.

Zu Weihnachten.

Outdoor ist wenigstens in unseren Breiten zur Weihnachtszeit ziemlich düster und kalt.
Genau das nicht, wofür Weihnachten wenigstens für mich so ein bisschen steht… oder wie es irgendwie sein sollte.

Licht und Wärme.
Im Kreise der Freunde.
Im Kreis der Familie.
Irgendwo wo man sich wohl fühlt.
Im Licht. Im Warmen.

Wobei… damals, vor gefühlten 20(0) Jahren haben wir Weihnachten auch draußen verbracht.
Als Kinder, draußen vor der Tür, darauf wartend, dass wir hinein gebeten wurden.
Warten auf die Bescherung.
Outdoor im Wortsinne, irgendwie.
Draußen, vor der Türe.

Das war an sich gar nicht verkehrt.

Als Jugendliche, draußen beim Grillen (ja, wirklich), um Weihnachten eben nicht dem Klischee folgend zu verbringen.

Das war an sich ziemlich gut.

Outdoor halt.

Draußen. Und trotzdem war es warm und irgendwie war es auch hell. In uns.

Aber Weihnachten ist nicht nur Licht und Wärme. Gerade jetzt fühlen sich eben leider auch viele irgendwie draußen.
Outdoor.
Vor der Tür.
Wenn es um ‚die Gesellschaft‘ geht. Oder Ihre Familien. Allein gelassen.

Wie so oft schafft sich etwas an sich positives seinen negativen Zwilling.

Der Anspruch an Weihnachten wird von so vielem so massiv verstärkt und überzeichnet, dass viele das Gefühl haben, dass sie damit nicht mithalten können.
Ähnlich eines absurden Schönheitsideals ein Ideal für das „perfekte Weihnachten“, das man nie erreichen wird.
Und je mehr man danach strebt, desto ferner rückt es. Desto bewusster wird einem das vermeintliche Versagen, dieses unerreichbare Ziel nicht zu erreichen.

Aber eigentlich ist Weihnachten auch nur ein verlängertes Wochenende im Winter. Eigentlich.

Wir sollten wohl darauf achten, dass wir die Ansprüche nicht zu hoch schrauben.
Dass wir nicht vergessen, dass es eigentlich nur ein paar freie Tage sind.
Dass nicht alles toll ist, nur weil Weihnachten ist.
Nicht vergessen, dass alles was weiß ist auch einen schwarzen Gegenpart hat.

In diesem Sinne: Macht euch ein paar schöne Tage. Macht das, was Ihr mögt. Das, wobei Ihr euch wohlfühlt.
Lasst euch nicht von irgendwem, nicht von den Umständen, diktieren, was Ihr machen müsst.

Nur weil Weihnachten ist.

Und wenn Ihr lieber rumsitzt und auf den Rechner starrt, dann ist das auch fein.
Lasst euch da nichts einreden.

Ihr da draußen an den Empfangsgeräten.
Outdoor.

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