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Island 2012, Outdoorreisen, Video

Ein Lobgesang

Island ist ein Land der Gegensätze. Ein Land der Tradition und Innovation. Ein europäisch-amerikanisch-arktisches Mashup. In Island fahren Autos aus Europa, Jeeps aus den USA, Reisebusse aus Belgien und den Niederlanden und Schneemobile aus Grönland. Der Strom kommt aus der Steckdose – 230V/50Hz – aus deutschen Steckdosen. In isländischen Häusern ist es immer warm heiß. Die Energie und Wärme kommt aus der Geothermie. Quasi unbegrenzt.

Auf der Insel gibt es irgendwie überall Internet: Offene WLAN Accesspoints für alle in den Städten und mobiles Internet auf dem Land (3G). 94% der 16-74-jährigen nutzt das Internet mindestens einmal in der Woche. 2009 gab es über 300.000 Internetnutzer – und das bei knapp 325.000 Einwohnern! Die Einwohnerzahl entspricht ungefähr ein Drittel der saarländischen Bevölkerung. Trotzdem stellt das Land eine funktionierende Infrastruktur aus Ärzten, Kindergärten, Schulen, Buslinien, einer Küstenwache … außerdem eine Regierung inklusive Botschaftern in seinen internationalen Dependancen.

Isländer sind vielseitig und kreativ: Musiker, Maler, Schriftsteller, Filmemacher gibt es auf der Insel, die es eigentlich nicht geben dürfte. Erdzeitgeschichtlich viel zu spät dran ist sie immer noch in der Entstehung. Noch heute können sich Landschaften innerhalb kürzester Zeit ändern. Geologen stehen auf Island. Hier kann man beobachten was vor 10.000 Jahren woanders auf der Welt geschah. Aktive Vulkane auf denen wiederum Gletscher sitzen, die jederzeit zu einer Aschewolke werden oder ganze Landschaftszüge auslöschen können. Das macht Isländer flexibel. Vielleicht stammt daher auch ihre Kreativität.

Isländer essen Fisch und Lamm. Aber auch Gemüse wie zum Beispiel Tomaten und Melonen aus eigener Aufzucht in riesigen beheizten Gewächshäusern – dank Geothermie. Island hat seine Sagas, Trolle und angeblich sogar eine Trollbeauftragte. Island hat leider auch eine Finanzkrise. Aber auch da kämpfen sich die Isländer gerade wieder nach vorne. Denn Isländer sind vor allen Dingen eins: Selbstbewusst!

 

Epilog

Julian und ich haben sieben spannende, teils sehr abenteuerliche Tage in Island verbracht. Ich wollte eigentlich einen zusammenfassenden Reisebericht schreiben, fand das aber langweilig. Ein „Lobgesang“ erschien mir einfach richtiger. Oben könnt ihr euch das Video unseres Kurztripps anschauen.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei unseren Partner bedanken. Insbesondere der Fluggesellschaft Icelandair und dem Tourenanbieter Snaeland, ohne die dieser Trip nicht möglich gewesen wäre.

Reisetagebuch

Hier geht’s direkt zum Reisetagebuch.

Links und weitere Infos für Individualreisende in Island

Offizielle Seiten von und über Island

http://de.visiticeland.com/
Der offizielle Reiseführer für Island – The official tourism information site

http://www.inspiredbyiceland.com/
Die wahrscheinlich tollste Projektseite um Touristen für Island zu begeistern!

Foren über Island

http://www.islandreise.info/
Island – einfach anders!

http://island-forum.com
Das Forum für deutschsprachige Island-Freunde und Auswanderer

Kultur in Island

http://www.sonic-iceland.com/
Kai und Marcel berichten insbesondere über Musik und Menschen in Island! Absoluter Lesetipp!

Mobilfunk – Netzbetreiber in Island

http://www.siminn.is/
Isländischer Netzbetreiber

http://www.vodafone.is/ und http://www.vodafone.is/en
Vodafone in Island

Allgemein, Island 2012, Outdoorreisen, Reisetagebuch
  • Island 2012 – Tag 2 – Mit dem Superjeep zum Golden Circle

Island 2012 – Tag 2 – Mit dem Superjeep zum Golden Circle

Um 7:00 Uhr klingelte Julians Handywecker … erst gegen 7.15 Uhr realisierten wir beide, dass die Musik aus dem Handy kam und uns eigentlich pünktlich wecken sollte. Der Anreisetag war anscheinend anstrengender, als wir uns beide eingestehen wollten. Gestern Abend haben wir gegen 22 Uhr im Galtafell-Hostel eingescheckt. Ein sehr schönes altes Herrenhaus. Untergebracht sind wir im Souterrain, der Bereich, in dem wahrscheinlich früher die Hausangestellten ungebracht waren. Um 8 Uhr sind wir dann nach oben um uns mit einem reichhaltigen Frühstück zu stärken. Wie per Mail angekündigt stand pünktlich um 8.45 Uhr der weiße Nissan vor der Tür, mit dem wir einen ereignisreichen Tag verbringen sollten.

Der Fahrer und unser Guide für den Tag stellte sich uns als Hlynur (gesprochen: Chlynur) vor. Hlynur ist einer der Inhaber des Touroperators Snaeland.is. Seinen Bruder Halli hatten wir bereits auf dem Islandworkshop Anfang des Jahres in Frankfurt kennengelernt. Zu unserem Glück spricht Hlynur deutsch und wir können ihm sofort erzählen, was wir eigentlich vorhaben und warum wir mit massenweise Kameraequipment nach Island fahren. Unser erstes Abenteur in Island beginnt …

Ein glückliches Missverständnis

Als ich erzählte, dass ich ein Outdoorblog schreibe, hat Hlynur wohl irgendwie Autoblog verstanden, aufgrund dessen wir uns dann zuerst in einer Autowerkstatt wiederfanden, in der die Offroadfahrzeuge für die die isländischen Gravelroads pimpt wurden: Neues Getriebe, Höherlegung, Spurverbeiterung, Unterboden- und Aufprallschutz und zum Schluß die wirklich fetten Monsterreifen. Der perfekte Beginn für unsere Männertour! Mein persönliches Highlight war ein gepimpter Mercedes Sprinter, bei dem bis auf die Karosserie alles ausgetauscht und somit geländegängig gemacht wurde. Der Umbau eines Standardjeeps zum Superjeep kostet je nach individuellen Wünschen ab 25.000€ aufwärts.

Thingvellir, leergefegte Straßen und der Verlust der Schwiegermutter

Der Wind in Reykjavik war bereits am Morgen mörderisch. Das Meer wurde im wahrsten Sinne des Wortes durch den Wind auf die Straße getragen. Hlynur meinte nur: „Solange die Schwiegermutter auf dem Dach bleibt, ist alles gut“. Damit meinte er natürlich den Jetbag, der auf dem Dach befestigt war. Die Wetterstationen meldeten eine Windgeschwindigkeit von über 40 Meter/Sekunde. Die meisten Touroperator haben ihre Ausflüge abgesagt. Busse konnten überhaupt nicht fahren und sogar unser Superjeep hatte mit dem starken Wind arg zu kämpfen. Irgendwo auf der Strecke zwischen Reykjavik und Thingvellir haben wir dann die „Schwiegermutter“ verloren. Der Wind hat den Deckel einfach weggerissen!

Folglich waren wir, bis auf sehr wenige Ausnahmen, die einzigen, die an diesem Tag unterwegs waren. Wir erreichten die Thingstätte, an der sich das Althing – das isländische Parlament – seit dem Jahr 930 traf um jährlich neue Gesetze zu verabschieden. Das Althing war übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit das weltweit erste demokratische Parlament. Die Thingstätte befindet sich im Thingvellir-Nationalpark. In diesem Nationalpark driften die amerikanische und die eurasische Platte auseinander. Jedes Jahr ein paar Milimeter mehr. In der darin entstandenen Senke finden sich mit Moos bewachsene Lavaflüsse und tiefe Gräben – eine zerklüftete Mondlandschaft. Großartig! Die UNESCO hat dieses Gebiet 2004 zum Weltkulturerbe erklärt. Damit ihr euch mal einen Eindruck von der Windgeschwindigkeit machen könnt, hab ich hier ein kleines Video gepostet. Sogar der islanderfahrene Hlynur hat es sich nicht nehmen lassen, sich mit viel Spaß in den Wind zu stürzen.

Heiße Geysire und ein dämliches Missgeschick

Der nächste Halt und ein obligatorischer Besuch sind natürlich die Geysire Islands. Einer der berühmtesten Geysire weltweit ist der Strokkur, der eine Höhe von bis zu 35 Metern erreichen kann. Bei den derzeitigen Windbedingungen schaffte er es leider nur auf wenige Meter. Trotz allem, nicht wirklich weniger Eindrucksvoll. Das gesamte Gebiet ist bestückt mit kleinen inaktiven Geysiren; Qualm und ein starker Schwefelgeruch sind allgegenwärtig. Hier kann man wirklich sagen, dass die Erde kocht!
Die gesamte Fläche rund um den erruptierenden Geysir ist bedeckt mit Eis. Leider hab ich mir hier bei einer saudämlichen Aktion meinen Fuß verletzt. Ich bin in das Eis eingebrochen und habe mir wahrscheinlich mehrere Bänder überdehnt. Mein Fuß ist zwar heute schon auf dem Weg der Besserung, jedoch werden wir diese Woche voraussichtlich keine großen Wanderungen unternehmen können. Aber der Besuch war es auf jeden Fall wert. Kochendes Wasser aus der Erde rockt!

I’ve seen watterfalls…

Das nächste Ziel unserer Tour waren die Gullfoss-Wasserfälle. Ich war während der Fahrt noch viel zu sehr mit meinem Fuß beschäftigt, so dass mich des visuelle Erlebnis beim Anblick der Wasserfälle erstmal überfordert hat. Ein unglaublch breiter Fluß, der teilweise mit Eis bedeckt ist wird zu einem zweistufigen Wasserfall. Ich hab schon einige Wasserfälle gesehen, aber der Gullfoss ist anders. Für mich das Highlight der gesamten Tour! Das folgende kleine Video vermittelt euch hoffentlich einen kleinen Eindruck…

On- und Offroad

Der starke Wind verwandelte sich immer mehr in einen Sturm. Erst Schnee, dann Sand. Hlynur wurde schon von seinen Kollegen davon abgeraten den Gletscher zu besuchen, aber er wollte es trotzdem riskieren. Wir mussten die Fahrt schlussendlich doch abbrechen, weil die Sicht bei dem Sandsturm immer schlechter wurde und Hlynur nicht länger seinem Auto dieses Sandstrahlgebläse zumuten wollte. Es kostete uns nicht wirklich viel Überzeugungsarbeit, als wir Hlynur anboten, er möge uns doch mal zeigen, was sein Superjeep abseits von geteerten Straßen so alles kann. Er führte uns mit seinem Jeep zu einer Offroadpiste, die im Zick-Zack-Kurs durch einen halb zugefrorenen Fluss führte. Ich weiß bis heute noch nicht, wer von uns mehr Spaß hatte: Wir oder Hlynur 🙂
Die Strecke führte übrigens am Ende noch an der heißen Wasserader Reykjaviks vorbei. Hier wird heißer Wasserdampf, der aus der Erde kommt zur Energiegewinnung durch eine Turbine gejagt. Hinter der Turbine kommt das Wasser mit der für die Wasserversorgung anscheinend idealen Temperatur von 90 Grad Celsius raus. Dieses wird über eine isolierte Pipeline die knapp 30 Kilometer nach Reykjavik geleitet. Laut Hlynur verliert das Wasser auf dieser Strecke nur 1 Grad seiner Temperatur.

Fazit

Der zweite Tag unseres Islandabenteurs war unfassbar ereignisreich. Mit diesem Blogpost versuche ich euch dennoch wenigstens die Rahmendaten unseres Ausfluges zu vermitteln. Die Tour, die wir gemacht haben nennt sich übrigens „Golden Circle“ und ist eine der bekantesten Touristenattraktionen hier auf Island. Der goldene Kreis ist im Sommer sicherlich sehr überlaufen. Im Winter kann ich euch diese Tour auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Wetter- und vor allem Windfeste Kleidung ist jedoch dringend erforderlich.

Fotos

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Foto 1: Montage der GoPro – natürlich mit Gaffa

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Foto 2: Unser Guide Hlynur

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Foto 3: Blick aus dem vereisten Auto

Mehr Fotos findet ihr im Blogpost von Julian.

Allgemein, Featured, Video

Das Video zu einer schönen Aktion

Der Movember – Face grown and hand brushed

The Movember Effect: Awareness & Education, Survivorship, Research
The funds raised in Australia support equally the two biggest health issues men face – prostate cancer and depression. The funds raised are directed to programs run directly by Movember and our men’s health partners, the Prostate Cancer Foundation of Australia and beyondblue: the national depression initiative. Together, the three channels work together to ensure that Movember funds are supporting a broad range of innovative, world-class programs in line with our strategic goals, in the areas of awareness and education, survivorship and research.

Quelle: au.movember.com

Der Movember ist eine Kampagne der Movember Foundation Australien. Die Kampagne soll auf die die zwei größten Gesundheitsprobleme der Männer dieser Welt aufmerksam machen: Prostatakrebs und Depression.
Die australischen Männer können sich seit 01.November 2011 auf au.movember.com registrieren und ein Foto mit ihren glatt rasieren Gesicht hochladen. Beginnend mit dem Tag der Anmeldung züchten die Männer, die von nun an Mo-Bros sind, ihre Bärte – unterstützt von ihren Partnerinnen, den Mo Sistas. Am Ende des Monats veranstalten die Männer entweder ihre eigenen Movember-Partys oder gehen zu einer der vielen Charity-Veranstaltungen der Prostata Cancer Foundation of Australia oder der Organisation beyond blue.

In der MO COMMUNITY findet man unter anderen auch die Fotos der TOP MO SPACES. Absolut sehenswert!

Eine nette Aktion, die zeigt, dass man auch ernste Themen mit augenzwinkern bewerben kann. Gefällt mir!

Weitere Infos zur Kampagne findet ihr auf der Movember-Website.
Steve Crombie ist Botschafter der Aktion und soll die Kampagne damit weltweit bekannt machen. Seine sympathische Art wieder die Aktion mit Sicherheit zur einer höheren Bekanntheit verhelfen.

Steve Crombie – Adventurer. Writer. Film maker. Speaker. Dream engineer. Hunter of the good times…

Before arriving at my dream job of being a full time explorer, I tried everything from circus performer to financial software analyst. At the age of 21, I realized that the only way to pursue my passion was to go out there and do it.

Steve Crombie ist ein professioneller Abenteurer, Film-Produzent und Buchautor. In seinem ersten Buch ‚Lost On Earth‘ beschreibt er seine zweijährige Reise mit seinem Motorrad, quer durch Australien und Südamerika bis zum südlichen Polarkreis. Das Buch gibt es derzeit nur in der englischen Version als Kindle-eBook.

Steve Crombie ist ein sehr sympatischer ‚Freak‘, der sich selbst nicht zu ernst nimmt. Sowas mag ich und werde seine Unternehmungen weiter verfolgen und mit Sicherheit noch den ein oder anderen Beitrag hier darüber verfassen.

Schaut einfach mal in Steves YouTube-Kanal. Dort findet ihr auch die weiteren Episoden zu ‚Moventure of a Gentleman‘. Außerdem hat Steve Crombie eine Facebook-Fanpage und schreibt regelmäßig in seinem Posterous-Blog. Schaut einfach mal rein. Es lohnt sich!

Moventure of a Gentleman – Episode 2 – Narrated by Joel Edgerton

Allgemein

Meine Empfehlungen für verregnete Tage und gemütliche Abende


In die Wildnis – Allein nach Alaska

Autor: Jon Krakauer
Übersetzung: Stephan Steeger

In die Wildnis

In die Wildnis

Warum der junge Christopher McCandless eine rosige Zukunft, College-Ausbildung, materiellen Komfort, außergewöhnliche Begabung und Charme gegen den Hungertod in einem ausrangierten Bus in den Wäldern von Alaska eingetauscht hat erfährt man dank der guten Recherche von Jon Krakauer in diesem ganz gar nicht pathetisch geschriebenen Buch. Das Buch hat mich trotz seiner Traurigkeit inspiriert. Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema und deswegen absolut empfehlenswert.
Auch der Film lohnt sich wegen der guten Schauspieler und nicht zuletzt auch dank des tollen Soundtracks von Eddi Vedder.

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In die Wildnis – Allein nach Alaska
Into the Wild – Der Film


In eisige Höhen

Autor: Jon Krakauer
Übersetzung: Stephan Steeger

In eisige Höhen

In eisige Höhen

1996 nahm der amerikanische Journalist Jon Krakauer an einer Mount-Everest-Expedition teil. Das Unternehmen endete in einer Katastrophe, fünf von Krakauers Kameraden kamen auf tragische Weise in einem peitschenden Schneesturm ums Leben, er selbst konnte sich mit letzter Kraft in Sicherheit bringen. Minuziös und eindrucksvoll schildert er in diesem Bericht den Verlauf der Expedition. Er äußert sich außerdem kritisch über die Auswüchse des modernen Alpinismus mit seinen oft tödlichen Folgen, vermittelt aber zugleich einen Eindruck von der magischen Anziehungskraft und der Faszination des Bergsteigens.
Ein beeindruckendes Buch, das einerseits die Höchstleistungen der Extrembergsteiger würdigt und andererseits den Tourismus für solvente Hobby-Alpinisten stark in Frage stellt. Spannend und erschütternd zugleich.

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In eisige Höhen


Auf den Gipfeln der Welt: Die Eiger-Nordwand und andere Träume

Autor: Jon Krakauer
Übersetzung: Wolfgang Rhiel

Auf den Gipfeln der Welt

Auf den Gipfeln der Welt

Jon Krakauer erzählt hier in zwölf brillanten Reportagen von Menschen, denen ihre Leidenschaft für die Gipfel dieser Welt zur Obsession geworden ist. Er nimmt seine Leser mit auf die verwegensten und faszinierendsten Touren, zu den gefährlichsten Gletschern und höchsten Gipfeln – und führt sie sicher, aber ein wenig verändert wieder herunter.
Jon Krakauer, früher selbst Extrem-Bergsteiger, erzählt hier nicht nur von den Erlebnissen anderer, sondern auch von seinen eigenen Erfahrungen. Lesebefehl für Bergfreunde und Freunde von Bergsteigern 🙂

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Auf den Gipfeln der Welt: Die Eiger-Nordwand und andere Träume


Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt

Autor: Mike Horn
Übersetzung: Enrico Heinemann

Breitengrad Null

Breitengrad Null

Die Idee ist ebenso verrückt wie einleuchtend: einfach dem Äquator zu folgen, einmal um die gesamte Erde, ohne motorisierte Hilfe. Mike Horn wanderte, segelte, schwamm, radelte und paddelte über 46 000 Kilometer und folgte in erster Linie der fixen Idee in seinem Kopf. Lebensbedrohlichen Gefahren trotzte er dabei ebenso, wie er die vielen kleinen Strapazen des Alltags meisterte, um seinen Traum zu verwirklichen. In der mitreißenden und farbigen Schilderung seiner spektakulären Reise läßt er uns teilhaben am letzten großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts.
Mike Horn ist einer der wenigen echten Abenteurer dieser Welt. Seine Survival-Fähigkeiten und sein strategisches Geschick bei der Verhandlung mit Rebellenführern von marodierenden Banden in Afrika haben Ihn erfolgreich einmal um die Welt gebracht. Krasser Typ, dieser Mike Horn.

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Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt


Climbing Free: In den steilsten Wänden der Welt

Autor: Lynn Hill, Greg Child
Übersetzung: Heike Schlatterer

Climbing Free

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Lynn Hill belässt es nicht bei der Aufzählung von Schwierigkeitsgraden und Seillängen. Vielmehr gewährt sie überdies einen faszinierenden Einblick in die Lebensart der Kletterszene und in die komplexe Denkweise von Menschen, die ihr Leben in der Vertikalen verbringen: Boulderer und Free-Solo-Kletterer, Extremisten und Verrückte, Exzentriker und Ausgeflippte – allesamt Klettersüchtige, die sich gewandt wie Spinnen über die schwierigsten Wände der Welt bewegen, aber in ihrer „bürgerlichen“ Existenz oft hoffnungslos abstürzen.

»Lynn Hill gehört zu den Weltbesten ihres Sports. In ›Climbing Free‹ erzählt sie außergewöhnlich offen von ihrer bemerkenswerten Karriere, beleuchtet Triumphe wie schwierige Momente und schildert die bizarren Rituale jenes athletischen Sports, der ihr Leben ausmacht.«

Jon Krakauer
Climbing Free macht Spaß und verschafft einen guten Einblick in die Kletterszene der 80er und 90er.

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Überleben ums Verrecken

Autor: Rüdiger Nehberg

Überleben ums Verrecken

Überleben ums Verrecken

Rüdiger Nehberg ist so etwas wie der deutsche Papst der Survival-Szene — und das seit Jahrzehnten. Zu diesem Ruf verhalfen ihm nicht nur seine zahlreichen Extremtouren in Äthiopien, Brasilien und Australien und seine gewagten Atlantik-Überquerungen per Tretboot, Tanne oder Bambusfloß. Seine Popularität gründet auch darin, die Survival-Idee Ende der Sechziger mit als Erster in großem Stil nach Europa importiert und seitdem in zahlreichen Ratgeber-Büchern thematisiert zu haben. Es handelt sich hierbei um die „Prosa-Version“ des Survival-Lexikons, das u.a. bei der Ausbildung von verschiedenen militärischen und paramilitärischen Einheiten auf der ganzen Welt verwendet wird.
Eigentlich jedes Buch von Rüdiger Nehberg macht Spaß und ist Lesenswert, auch als ganz normaler Trekking-Fan 🙂

Übersetzung: Nur in Englisch erhältlich

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Überleben ums Verrecken


Around Africa on My Bicycle

Autor: Riaan Manson

Around Africa on my Bicycle

Around Africa on my Bicycle

Riaan Manson ist ein ganz normaler Büroangestellter der seinem Leben ein bedeutenderen Sinn geben wollte. Die ungewöhnliche Idee Aufrika mit einem Fahrrad zu umrunden war für Riaan Manson nicht nur eine persönliche sondern auch eine politische Herausforderung. Die über 2 Jahre andauernde Reise fand ich besonders interessant, weil Riaan ein Kerl wie jeder andere scheint und jeden der das Buch liest dazu motiviert vielleicht ähnliches zu versuchen …
Eine spannende Geschichte über „blood, sweat, toil and tears“. Hab das Buch zufällig am Flughafen entdeckt, als ich von meinem Trip von Südafrika zurückgeflogen bin.
Das Buch ist derzeit nur in englisch verfügbar, ist jedoch einfach geschrieben und mit Englisch-Schulkenntnissen gut zu verstehen.

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Around Africa on My Bicycle


Off-Topic:

Mond über Manhattan

Autor: Paul Auster
Übersetzung: Werner Schmitz

Mond über Manhattan

Mond über Manhattan

Moonpalace (Originaltitel) ist eins der bewegensten Bücher, die ich bisher gelesen hab. Es hat nur im weitesten Sinne mit Outdoor, aber auf jeden Fall mit dem Abenteuer des Lebens zu tun:
Irrwege der Selbstfindung – Ganz auf sich allein gestellt, ohne Wohnung und Einkommen, ein Stadtnomade, überlässt Marco Stanley Fogg sich den Launen des Zufalls.
Weltklasse!

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Mond über Manhattan

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