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Island 2012 – Tag 3 – Reykjavik und die alltäglichen Dinge

Island 2012 – Tag 3 – Reykjavik und die alltäglichen Dinge

Nach den zwei sehr ereignisreichen Tagen haben wir für Tag 3 einen etwas ruhigeren Tagesplan angesetzt. Heute morgen haben wir den Stadtkern von Reykjavik zu Fuß erkundet. Das Wetter hat sich zwar bereits beruhigt, jedoch hatten wir selbst in Reykjavik immer noch Windgeschwindigkeiten zwischen 10 und 15 Meter/Sekunde. Der Chillfaktor durch den Wind war also immer noch immens hoch. Die am Vortag bewährte Kleidung hat uns jedoch ausreichend geschützt. Zum Thema Kleidung vielleicht später noch mehr.
Reykjavik ist eigentlich ein sehr hübsches Städtchen. In der Laugavegur spielt sich das meiste Leben hab. Hier sind Pubs, Bistros, kleine Geschäfte, jede Menge Recordstores und vor allen Dingen viele kleine und gut besuchte Cafés (Kaffibar). Eine Kaffibar kann ein Café, ein Bistro, ein Restaurant oder eine Bar sein. Meistens ist es irgendwie alles zusammen. Kulinarische Einflüsse gibt es unter anderem aus Dänemark (Pølser), USA (Burger) und England (Weißbrot). Daneben gibt es neben leckeren Island-Lamm auch Walfleisch (welcher natürlich ausschließlich zu Forschungszwecken gejagt wird).

Wohnen in Reykjavik

Ein bis zwei Parallelstraßen weiter erstreckt sich auch schon das erste Wohngebiet. Hier finden sich kleine Wohnhäuser, die maximal in den 2.Stock reichen. Hochhäuser gibt es außer ein paar Neubauten am Meer fast keine. Der Isländer baut anscheinend – und glücklicherweise – nicht gerne in die Höhe. Neben den klassischen skandinavischen Bauten aus buntem Wellblech gibt es auch einige schöne Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und 1920.

Neues Asyl

Wir mussten gestern übrigens unsere Unterkunft wechseln. Wir haben wohl irgendwie verpeilt, dass wir ja eigentlich noch eine Nacht länger bleiben müssen, wenn wir nicht auf der Straße schlafen wollen. Nunja, in Reykjavik ist gerade das Airwaves und wir haben genau noch ein Appartment gefunden, welches nicht 200€/Nacht gekostet hätte. Das Glück war uns mal wieder hold und wir haben somit sogar eine bessere Unterkunft gefunden; noch näher zur City und sogar ein eigenes Bad 🙂

Alltägliches in Island

Wie die Stadt mit heißem Wasser versorgt wird hab ich ja bereits in meinem letzten Blog erzählt. Mit dem heißen Wasser wird in ganz Reykjavik auch geheizt. Viele Heizungen hier haben gar keinen Thermostaten. Reguliert wird, indem man ein Fenster öffnet. Doppelverglasung und Wärmeisolierung sind in Island scheinbar auch nicht wirklich ein Thema. Ein Kubikmeter heißes Wasser kostet auch nich wesentlich viel mehr als kaltes Wasser. Sogar auf dem Sigur Rós Konzert werden einfach die Türen aufgemacht, wenn es zu heiß wird, wie wir morgen erfahren werden. Mann muss sich aber an den omnipräsenten Schwefelgeruch gewohnen, sobald man das heiße Wasser in der Dusche aufdreht. Die Sache mit dem Strom ist für uns deutsche ziemlich einfach: 230Volt und deutsche Steckdosen kommen hier zum Einsatz!

Wir haben den Tag diesmal etwas ruhiger angehen lassen und ich habe mir sogar mal ein Mittagschläfchen gegönnt. Der vierte Tag erwartet uns mit weiteren Highlights: Whale Watching mit eldings.is und das Sigur Rós Konzert auf den Iceland Airwaves.

Fotos

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