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EOFT 11/12 am 20.November in Saarbrücken

Sie balancieren barfuß in 4000 Metern Höhe über eine wacklige Highline,
erklimmen im frühen Morgengrauen den Gipfel eines Achttausenders und
setzen freiwillig für ihre dreimonatige Arktis-Expedition eine ordentliche
Portion Hüftspeck an. Sie frieren. Sie haben Angst. Sie erleben Glücksmomente.
Sie haben es nicht anders gewollt: die Helden der European Outdoor Film Tour
(E.O.F.T.) 11/12 sind hart im Nehmen.

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Video

Besser als ich dachte

Jetzt habe ich mich zwei Wochen erfolgreich davor gedrückt mir diesen Film anzusehen, weil ich Angst vor einem vor Romantik und Kitsch überquellenden Film hatte … Naja, der Review der Filmfreunde hat mich glücklicherweise doch noch davon überzeugt mir den Film anzuschauen.

Danny Boyle, u.a. Regisseur von Trainspotting, Sunshine und Slumdog Millionaire hat wieder einmal bewiesen, dass er sein filmerisches Handwerk beherrscht. Tolle Fotografie, abwechslungsreiche Bild-In-Bild-Effekte machen 127 Stunden zu einem sehenswerten Film. Ganz ohne Kitsch geht es natürlich nicht, aber das hält sich meines Erachtens alles im Rahmen.
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Allgemein, Video

Nachdem ich im letzten Jahr bei der EOFT 2010 ziemlich enttäuscht war (viel Mammut, viel Werbung, schlechte Location in Saarbrücken und nur wenig wirklich sehenswerte Beiträge) freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Banff Mountain Film Festival World Tour.

Termine und Tickets kann man derzeit nur online bestellen. Ab 14.Februar wohl auch im Vorverkauf beim Ticket-Dealer eures Vertrauens. Frankfurt oder Karlsruhe sind für mich die nächsten Möglichkeiten, mal schauen …

Inhalt

Das Banff-Programm 2011 zeigt eine Auswahl von fünf Filmen des Banff Mountain Film Festivals.
Das Filmprogramm hat eine Gesamtlänge von etwa 120 Minuten und wird in zwei Teilen gezeigt. Dazwischen ist ein Pause von ca. 15 Minuten.

The Swiss Machine

Ein Porträt des Extremalpinisten Ueli Steck

… da freu ich mich drauf …

Eastern Rises

Fliegenfischen in Kamtschatka

… klingt spannend!

Into Darkness

Höhlenforscher suchen das Abenteuer unter Tage

… klingt nach spannenden Bildern und nach echten Lost Places 🙂

AZADI – Freedom

Freeriding in Kaschmir?

… hmm, kann ja mit Schnee nicht so viel anfangen, aber ich lass mich gerne überzeugen …

Wild Water

Kajaker und Ruderer usw.

…das wird glaub‘ ich wirklich toll!

Video

Abenteuer-Pathos zur Weihnachtszeit

So ist das an Weihnachten: Mein Vater schaut zur Weihnachtsvorbereitung „Die zehn Gebote„, Gore-Fans „Die Passion Christi“ und ich bevorzuge „So weit die Füße tragen„.

Die Film erzählt die packende Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem russischen Kriegsgefangenen Lager Kap Deshnev.

So weit die Füße tragen - Gerichtssaal
So weit die Füße tragen - Kap Deshnev

So weit die Füße tragen - Anfang

Anfangs der Handlung, im Jahre 1944, noch während des Krieges, steigt der Oberleutnant Forell (Bernhard Bettermann) in einen Zug, um an der Front in Russland zu kämpfen. Als der Krieg jedoch kurz darauf endete, wurden Forell und seine Kameraden als Kriegsverbrecher zu 25 Jahren Zwangsarbeit in Sibiren verurteilt. Der erste Teil des Films zeigt wie hart das Arbeitslager Kap Deshnev ist und erklärt auch die Motivation von Forell, es wenigstens  zu versuchen, zu Frau und Kinder nach Deutschland zurückzukommen oder bei dem Versuch zu sterben. Die Situation ist allerdings ziemlich aussichtslos, bis er den deutschen Arzt Heinz Stauffer (Michael Mendl) kennenlernt.

Auch er ist Kriegsgefangener und soll sich um seine kranken Landsmänner im Lager kümmern. Stauffer hat seine Flucht schon lange vorbereitet, ist aber zu krank um es selbst durchzuführen. Forell allerdings hat bereits bewiesen, dass er ein harter Brocken ist, so dass der Arzt ihm zur Flucht verhilft.

Ausgestattet mit Nahrung, Brennspiritus, einer groben Karte mit Flussverläufen, Schneeschuhen und warmer Kleidung macht Forell sich auf den Weg.

So weit die Füße tragen - Sibirien

So weit die Füße tragen - Stauffer Selbstmord

So weit die Füße tragen - Sibirien

Ab hier beginnt der visuell sehr beeindruckende Teil des Film. Der Deutsche legt eine Strecke von insgesamt 14208km von Sibirien, Jakutien, durch die Tundra bis nach Persien zurück. Bis er 1952, nach acht Jahren, endlich seine Familie wieder sieht. Bildgewaltig und eindrucksvoll wird die Schönheit und zugleich die Grausamkeit der russischen Wildnis abgelichtet. Der Film erhielt beim Filmfest in Mailand im Jahr 2002 einen Preis für das beste Produktionsdesign.
Die Geschichte beruht auf dem Tatsachenbericht eines deutschen Oberleutnants. Der Schriftsteller Josef Martin Bauer hat Mitte der 50er Jahre einen Roman daraus verfasst, dem Held eine neuen Namen gegeben und eine große Prise Abenteuer und Pathos mit einem rührenden Happy-End dazugepackt. Das macht aber gar nix! Die Verfilmung ist klasse!

Fazit

Tolle Landschaftsaufnahmen, interessante Charaktere und wenig Dialoge machen diesen Film zu einem echten Augenschmaus.

So weit die Füße tragen - Frei

So weit die Füße tragen - Frei

Links:

wikipedia.de

imdb.com

zelluloid.de

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