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Allgemein, Wandern

Bergfahrt

IMG_5007.JPGObwohl wir gegen 6 Uhr aufgestanden sind haben wir es irgendwie nicht geschafft um 7:35 Uhr die Bahn zum ermäßigten Preis zu erwischen. Wir gehören einfach zu den Menschen bei denen morgens der Geist noch in Zeitlupe läuft und die die Uhr schneller tickt …

So konnten wir uns genügend Zeit lassen zu frühstücken und darauf warten, dass das Frühnebelfeld im Tal endlich verschwindet. Gegen 9 Uhr war die Nebelsuppe aber immer noch präsent, so dass wir uns jeweils ein Ticket für unglaubliche CHF 157,- lösten und uns in die Bahn setzten. Bereits nach 5min sahen wir die Sonne und das Tal, wie es in der Nebelbank versank …

2016m, das “Kleine Scheidegg” umsteigen in die Bergbahn, die uns zum Jungfraujoch oder auch “Top of Europe” fahren wird. Bis jetzt ist uns immer noch nicht klar, wie die Streckenführung der Bahn sein soll, die uns über Eiger und Mönch dorthin befördern soll. Spätestens nach 10 min Fahrt wird uns klar, dass vor 100 Jahren ein Visionär names Adolf Guyer-Zeller einen ca. 7km langen Tunnel durch Eiger und Mönch hat graben lassen und dort eine Zahnradbahn “reingepflanzt” hat. Spätestens jetzt entdecken wir auch, was hinter dem grellen Licht steckt, dass wir am Vorabend in der Nordwand entdeckt haben. Die Bahn hält mitten in der Wand und wir können aus einem Fenster direkt aus der Nordwand auf das Tal glotzen. Ziemlich irre Nummer! Es gibt insgesamt drei solcher Öffnungen. Eine davon wird auch als Einstieg in die Wand bzw. als Notausstieg genutzt.

Nunja, nach gefühlten 25 min. erreichen wir die Bergstation “Top of Europe” am Jungfraujoch. Das Jungfraujoch ist mit  3471m der tiefste Punkt am Verbindungsgrat zwischen Mönch (4107m) und Jungfrau (4158m). Das “Top of Europe” ist der höchst gelegene Bahnhof in Europa, daher auch der Name. Etwa 600 m östlich des Jochs erhebt sich die Sphinx, eine markante kleine Spitze mit einer Höhe von 3571 m. Sie trägt eine Aussichtsplattform und ein wissenschaftliches Observatorium.

Die Aussicht ist atemberaubend, was aber auch an der dünnen Luft der Höhe liegen könnte :-)

Jungfraujoch

Jungfraujoch

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Wandern

Mittwoch äähhh …

… eigentlich Donnerstagmorgen, ca.  6 Uhr, spielte sich in etwa folgender Dialog ab: “Hey das Wetter soll auch am Wochenende noch ziemlich gut werden … ich wollte immer mal ins Berner Oberland … nach Grindelwald … an die Nordwand. Sollen wir? Klar, das klingt nach einer ziemlich guten Idee…”

Freitag

Gegen 15 Uhr am selben Tag holte ich mir erneut die Bestätigung dafür bei Alex. Gesagt getan. Am Freitag gegen 15:30 Uhr war das Auto gepackt, die Lebensmittel eingekauft und das Navi programmiert. Eiger, wir kommen! Nach einer anstrengenden Fahrt erreichten wir gegen 22 Uhr Grindelwald. Zum einschecken am Campingplatz war es wohl zu spät, so dass wir uns auf einem Parkplatz häuslich niedergelassen haben. In Grindelwald werden zwar um 21 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, aber am Bahnhof der Zahnradbahn gab es bei “Drinks and Souvenirs” noch ein hervorragendes Bier um unsere Ankunft zu feiern :-) Es war Stockdunkel und die Berge um uns herum waren nicht einmal zu erahnen. Der Himmel war sternenklar und die Vorfreude auf den nächsten Tag war groß!

Aber zuerst die Rahmendaten: Grindelwald hat ca. 3860 Einwohner liegt auf 1034 m und gehört zum Kanton Bern. Grindelwald grenzt direkt an die einmalige Bergkulisse von Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Menschen im Grindelwald leben vom Sommer- und Wintertourismus. Trotz allem handelt es sich aber immer noch um ein verhältnismäßig wenig verbautes Bergdorf, in dem auch die Landwirtschaft noch eine große Rolle spielt.

Samstag

Aufstehen gegen 7 Uhr. In den Bergen zwecks Frischluftzufuhr die Kofferraumklappe aufzulassen ist eine wirklich schlechte Idee. Die Nacht war kalt und nass. Das Frühstück in dem, bedrohlichen wirkenden, aber auch fantastischen Panorama von Wetterhorn, Schreckhorn und Eiger hat uns für die kurze Nacht völlig entschädigt.

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Allgemein

Letztes Wochenende war ich wie angekündigt im schönen Wallis unterwegs. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Viel zu erzählen gibt es nicht, aber ich habe euch ein paar Fotos mitgebracht. Grundsätzlich ist ein Ausflug ins Wallis sehr zu empfehlen. Schon die Anfahrt mit dem Auto kann ein kleines Abenteuer sein. Aber seht selbst …

Saas-Fee

Saas-Fee ist eine politische Gemeinde im Bezirk Visp des Kantons Wallis. Genau genommen ist es ein kleines Bergdorf auf ungefähr 1800m mit ca. 1700 Einwohnern. Die Einwohner leben schon seit ca. 100 Jahren vom Wintertourismus. Auf dem Feengletscher wird aber auch im Sommer Ski und Snowboard gefahren. War für mich ein ungewohntes Bild, wenn man bei 26° C vor einem Gasthaus sitzt und Skifahrer in voller Ausstattung Richtung Lift laufen …

Saas-Fee ist Autofrei. Man parkt sein Fahrzeug also direkt im Ortseingang in einem großzügig angelegten Parkhaus. Wer ein Zimmer reserviert hat kommt in den Genuss mit einem der vielen Elektrofahrzeuge abgeholt und inkl. seinem Gepäck bis zum Hotel gefahren zu werden. Da Saas-Fee aber, sagen wir ‘mal eine überschaubare Größe besitzt können die Wege auch problemlos zu Fuß absolviert werden.

Blick von unserem Balkon

Blick von unserem Balkon

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Allgemein

Da ich kürzlich mein Angestelltenverhältniss “verlassen” habe und gerade fleißig an meiner Selbständigkeit arbeite, ist es leider etwas ruhiger rund um hoppraus.de geworden.

Aber ich gelobe Besserung. Am Donnerstag breche ich auf einen verlängerten Wochenend-Trip nach Saas-Fee auf. Saas-Fe ist ein 1700 Seelendorf, dass auf ca. 1800 Meter im Wallis liegt. Saas-Fe bietet Wintertouristen ca. 100km Skipisten und Wanderer und Alpinisten im Sommer unzählige Wander- und Höhenwege. Auch einige Klettergebiete soll es dort geben …

Saas-Fe

Nunja, ich weiß überhaupt noch nicht, was mich dort erwartet. Aber die Wettervorhersage lässt Gutes erahnen. By the way, wäre es das erste Mal, das ich in die Schweiz fahre und ich nicht unfassbar tolle Dinge erlebe :-)

Drückt mir die Daumen!

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