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  • Island 2012 – Tag 7 – Von Wasserfällen, Wettergrenzen und einer furzenden Trollin

Island 2012 – Tag 7 – Von Wasserfällen, Wettergrenzen und einer furzenden Trollin

Die Nacht im Auto war lang und später auch kalt. Mein Schlafsack hat wohl leider ausgedient bzw. taugt wohl nur noch als Sommerschlafsack. Gegen 7.30 Uhr haben wir das Auto angemacht, ordentlich gelüftet und die Klimaanlage die Feuchtigkeit aus dem Auto blasen lassen. Ein Hoch auf die komfortverwöhnten Amis, die für diesen Ford Explorer verantwortlich sind. Draußen erwartete uns eine Schneelandschaft im „Sonnenaufgang“ (genaugenommen wurde es einfach nur heller, von Sonne keine Spur). Ich hab schnell noch ein paar Fotos mit längerer Belichtung gemacht und dann sind wir sofort losgefahren: Auf der Suche nach einer heißen Tasse Kaffee!

Die Landschaft hat sich über Nacht in eine geschlossene Schneedecke verwandelt. Die bizarren Lavaformationen am Streckenrand sahen jetzt noch interessanter aus. Die Wolken verschwanden langsam und die Sicht wurde somit immer besser. Wir waren bereits auf dem Rückweg nach Keflavík (Internationaler Flughafen). Vor uns lagen jedoch noch ca. 300km Fahrtstrecke und wir waren sehr gespannt was uns noch erwartet. Unseren Kaffee haben wir dann auf dem Rückweg in Vík an der Tankstelle getrunken. Vík ist bei Tageslicht und mit weniger Nebel tatsächlich ein sehr schönes kleines Dorf. Hinter Vík fuhren wir noch ein kleines Stück Passstraße und von einer Sekunde auf die andere hörte es auf zu schneien und die Landschaft färbte sich von schneeweiß wieder zurück auf das bekannte moosgrün – und zwar unmittelbar. Als hätten die Weltenbauer hier vergessen einen fließenden Übergang zu implementieren.

Wir fanden es auf jeden Fall großartig. Endlich konnten wir sehen wir bildschön die gesamte Strecke ist. Viele bunte Hügel, schneebedeckte Berge, Lavaflächen, Flussläufe, kleine Täler und ständig wechselnde Farben. Ultra! Unser „daily waterfall“ war an diesem Tag der Skógafoss. Ein toller breiter Wasserfall, der tosend nach unten stürzte. Die restlichen 200km genossen wir einfach nur noch die Landschaft und legten regelmäßige Fotostopps ein. Außerdem machten wir noch einen Abstecher zu einem historischen Bauernhof, der bis in die 60er Jahre noch bewirtschaftet wurde. Spannend.

Von der guten Laune angesteckt beschlossen wir jetzt doch nicht im Auto am Flughafen zu pennen, sondern den letzten Abend in einem B&B zu übernachten und den Urlaub mit einem leckeren Abendessen abzurunden. Das B&B, das wir von unterwegs gebucht haben ist absolut erwähnenswert: Home Guesthouse in Keflavík. Tolles Haus, toller Gastgeberin und günstiger Preis. Diese und alle anderen Locations werden ich euch in einem weiteren Post gesondert vorstellen.

Nach dem Abendessen besuchten wir noch eine Trollhöhle im Hafen von Keflavík. Diese war zwar leider geschlossen, aber detaillverliebt wie die Isländer sind: In der Höhle war noch ein wenig Licht und man könnte das Schnarchen der Trollin hören. Wenn man genau hingehört hat wurden die Geräuche auch etwas uncharmanter. Ein grandioser Abschluss des des letzten Abends auf Island 🙂

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