Ausrüstung

Austrüstungstests, Sinnige und unsinnige Ausrüstungsgegenstände, Herstellertipps und sinnlose aber tolle Outdoor-Gadgets.

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Enders Alukisten von Aluboxen-Shop.de im Test

Wenn man oft mit Gruppen unterwegs ist, Veranstaltungen organisiert und durchführt oder aus anderen Gründen sein Equipment oft von A nach B transportiert, muss man sich irgendwann zwangsweise Gedanken um eine vernünftige Lagerung und eben den Transport des Materials machen. Bei mir hat dies aus Kostengründen erstmal mit einer Menge IKEA-Tüten begonnen. Günstig im Erwerb und kleines Packmaß, wenn man sie dann doch nicht mehr braucht. Irgendwann muss sich dann jedoch eingestehen, dass das Ordnungssystem mit Tüten ganz schnell seine Grenzen erreicht hat. Also ab in den Baumarkt ein paar Kunststoffkisten kaufen. Da waren doch noch ein paar Kisten im Keller. Prima. Schon ist das Material in einer bunten Kistensammlung verstaut. Sehr gut. So richtig platzsparend ist das jetzt aber auch nicht. Kiste A kann man nicht gut auf Kiste B stellen und Kiste C hat gar keinen Deckel. Im muffigen Keller auch nicht wirklich ideal. Zeit für einen Aufstieg in die Amateuerliga der Materiallagerung: Alukisten. Alukisten sind leicht, luftdicht verschließbar und wenn man will auch abschließbar. Der erste Name, der einem einfällt ist die Firma Zarges. Die Preise sind jedoch astronomisch und deswegen auch keine Option. Gerade rechtzeitig landete jedoch ein spannendes Angebot der Fa. Enders in meinem Mailpostfach. Ich bin jetzt stolzer Besitzer von zwei Alukisten, die ich einem intensiven Alltagstest unterzogen habe.

Enders Alukisten 47l und 80l im Test

Die Kisten kamen innerhalb weniger Tage nach der Bestellung mit dem Paketdienst zu mir nach Hause. Sie sind gut verarbeitet und sehen klasse aus. Die Kisten haben eine Wandstärke von 1mm. Die meisten Kisten in einem vergleichbaren Preisniveau haben eine geringere Wandstärke, sind deswegen nicht so stark belastbar und bekommen bei Stürzen sehr schnell unschöne Beulen. Im Deckel der Boxen ist eine Moosgummidichtung eingearbeitet, wodurch die Kiste sich leise und vor allen Dingen luftdicht verschließen lässt. Ein echter Vorteil bei der Lagerung in muffigen Kellerräumen. Gleichzeitig sind sie auch spritzwasserdicht somit braucht man nicht direkt in Panik verfallen, wenn die wertvolle technischen Ausrüstung durch den Regen getragen werden muss. Kisten gleicher Größen kann man ordentlich aufeinander stapeln und rutschen dank der Begrenzung im Deckelrahmen nicht runter. Darüber hinaus kann man sehr einfach Zylinderschlösser einbauen und zusätzlich Rollen montieren. Ende des Featurefuckin‘! Ich habe in der großen Kiste (80l) mein Material für mobile Seilelement (Statikseile, Stalkarabiner, Schwerlastschlingen, große Spanngurte, Slackline) untergebracht. Das Material wiegt jetzt locker 50kg und der Boden der Kiste denkt noch gar nicht daran sich über das Gewicht zu beschweren. Die kleinere Box (47l) ist meine Technikkiste. Im Zeltlager hatte ich iPad, iPhone, Laptop, Kabeldingens, Adapterkrempel, Batterien und alles was irgendwie elektronisch ist, in der Box verstaut. Wenn ich meine Kameraausrüstung für einen Außeneinsatz packe findet sie Platz in der Alubox. Der Inhalt bleibt trocken. Keine Feuchtigkeit und kein Kondenswasser, obwohl die Kiste 10 Tage in meinem Zelt gestanden hat. Ich bin jetzt schon Fan und werde, sobald mein Geldbeutel dies zulässt noch ein paar bestellen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Boxen ziemlich hübsch anzusehen sind, und sich deswegen meine Freundin nicht direkt darüber beschwert, wenn diese mal wieder etwas länger in unserem Wohnzimmer stehen 🙂

Was kostet der Spaß

Die Alubox in Größe M (47l) hat einen Einzelpreis von 59€ und die Größe L (80l) 79€. Im 2er-Set 129€ (Ersparniss: 9€). Versandkosten fallen keine an. Als Zubehör kann man derzeit zum Sonderpreis für 6,99€ ein Zylinderschloss-Set oder für 29,95€ ein Rollen-Set für eine Kiste erwerben.

Bestellen könnt ihr die Aluboxen von Enders im Onlineshop www.aluboxen-shop.de.

Fotos

Ausrüstung, Outdoorshopping

Ich kam zwar bisher nie auf die Idee mir über die Anschaffung eines Campinklos Gedanken zu machen, aber in meinem Umfeld kenne ich jetzt schon zwei Personen, die über die Anschaffung nachdenken. Nennen wir sie einfach mal Daniel und Tanja. Daniel möchte sich ungern ins Grüne setzen um seine Notdurft zu verrichten, ist aber gerne mit dem selbstumgebauten Campingbus unterwegs. Tanja hat ein Kind und ihre Familie fährt gerne mit ihrem umgebauten Camper in Urlaub. Um nicht alle immer wieder anhalten zu müssen ist auch hier für den Kleinen eine mobile Campingtoilette eine Alternative. Im blickdichten Vorzelt auf dem Campingplatz ist es aber für beide eine Altermative zum nächtlichen Marsch auf die Toilette des Campingplatzes.

Wie funktioniert’s?

Campingtoiletten bestehen in der Regel aus zwei Hauptbestandteilen: Dem Abwasser- und dem Frischwassertank. Der Abwassertank wird mit Chemie befüllt und ca. 2l Frischwasser (je nach Typ unterschiedlich). Danach wird der Frischwassertank ebenso mit Wasser und einer speziellen Renigungschemie befüllt. Letzere hält das Wasser frisch und hält die Toilette sauber. Nach dem „Geschäft“ schließt man den Deckel und pump die Toilette sauber. Wenn der Abwassertank voll ist, muss er ausgeleert werden. Bei guten Modellen kann man den Abwassertank vom Rest der Toilette lösen. Diese entleert man dann beispielsweise auf dem Campingplatz in speziell dafür vorgesehene Ausgüsse. Bitte keinesfalls in eine normale Toilette entleeren.

Wo kaufen?

Ein Anbieter mit einem allumfassenden Onlineauftritt ist der Hersteller Enders. Auf Campingtoiletten-guenstig.de findet ihr zwei verschiedene Modelle und auch das passende Zubehör (Chemie, selbstauflösendes Toilettenpapier). Die Seite informiert sehr ausführlich über das „mobile Geschäft“.

Über: Enders – Draußen leben

Schon seit Beginn der Industrialisierung steht der Name Enders für Outdoor-Komfort auf der Höhe der Zeit. Der Durchbruch kam in den 50er Jahren mit Campingkochern, die auf kleinstem Raum Genuss versprachen und höchste Sicherheit gaben. Heute sind wir der Spezialist für Gasverbrennungsgeräte, die privat oder gewerblich genutzt werden.

Anmerkung

Ich selbst habe noch keine Erfahrungen mit mobilen Campingtoiletten gemacht. In Foren habe ich allerdings gelesen, dann man angeblich auf das teure selbstauflösende Klopapier verzichten könne… Mag vielleicht so sein, aber wenn es einem nur einmal den Ausfüllstutzen verstopft, will ich nicht derjenige sein, der dann darin herumstochern muss 🙂

Ausrüstung, Outdoorshopping

Zalando.de, der Online-Shop, der vor allen Dingen durch seine Werbung für Schuhe in der TV-Werbung bekannt wurde, wagt sich nun auch in den stetig wachsenden Outdoormarkt. Auch meine Freundin bekam vor ein paar Monaten eins dieser riesen Pakete von Zalando.de. Inhalt: Schuhe, viel. Während sie mit dem Anprobieren der Schuhe beschäftigt war, habe ich mich dem beigefügten Katalog gewidmet. Ein recht dickes Dokument. Zalando bietet neben Damen-, Herrn- und Kinderbekleidung auch jede Menge Sportartikel und Wohnnippes. Wie bei fast jedem erfolgreichen Online-Unternehmen haben wohl auch bei Zalando.de die Samwer-Brüder ihre Finger im Spiel. Die Gründer von alando.de (einem deutschen eBay-Clon, der nur wenig später für viel Geld an eBay verkauft wurde) und Mitbegründer von Jamba betätigen sich nun seit einiger Zeit als Risikokapitalgeber zum Beispiel bei myvideo.de, edarling.de und myhammer.de und seit 2008 auch bei Zalando.

Alt-Hippie und Konsumgegner Langhans war damals zuerst von seiner Parodie in der Zalando-Werbung nicht begeistert und klagte gegen den Spot; kuriöserweise konnte man sich außergerichtlich einigen und Langhans davon überzeugen in einem von Jung van Matt produzierten Spott für Zalando aufzutreten. Irgendwann wird scheinbar jeder schwach.

Nichtsdestotrotz bietet der Online-Versandspezialist ein recht umfangreiches Outdoorsortiment. Bei der Outdoorbekleidung sind einige der großen Marken vertreten: patagonia, the north face, lowa, Jack Wolfskin, Salomon, Schöffel, adidas und merell. Neben der Kleidung gibt es einen recht großen Bereich für Outdoor-Ausrüstung: Zelte, Rucksäcke, Taschen, Schlafsäcke, Isomatten und Trinkflaschen. Das Sortiment ist sehr umfangreich, schon fast kurios. Bei den Zelten gibt es beispielsweise so ziemlich alles: Vom 30-Euro-Zelt von High Peak bis hin zur Zeltvilla Outwell VERMONT XLP für rund 1300 Euro. Und sogar bei solchen Exoten besteht scheinbar ein Lagerbestand und das Zelt ist laut Website in 1-3 Werktagen lieferbar.

Die Preise entsprechen zu einem großen Teil der unverbindlichen Preisempfehlung. Viele Artikel aus dem Outdoorbereich sind aber derzeit stark reduziert. Ich konnte kürzlich eine TNF Regenhose ergattern, die von knapp 80€ auf 50€ reduziert war und es übrigens immer noch ist. Außerdem hab ich mir noch eine wasserdichte Tasche von Patagonia bestellt, die ich als Outdoor-Fototasche einsetzen möchte. Dazu vielleicht mehr in einem späteren Post.

Zalando bietet prompte Lieferung und einen umkomplizierten und kostenlosen Umtausch. Wie sich Zalando in der ein wenig speziellen Outdoorsparte machen wird, muss sich noch zeigen.

Schlussbemerkung: Nachdem uns ja heutzutage alle Unternehmen im Internet überwachen und angeblich alle ihre Informationen über uns an zahlungskräftige Unternehmen verkaufen, bin ich recht froh, dass in meinem Zalando-Paket der „Women-Katalog“ gelegen hat. Dabei dachte ich irgendwie, dass die Information Mann oder Frau irgendwie wichtig ist für zielorientiertes Marketing. Oder ist das jetzt alles der Genderdiskussion zum Opfer gefallen …

Ausrüstung

Im Januar 2011 habe ich mir mein erstes icebreaker-Produkt zugelegt: Ein Icebreaker GT260 Midweight LS Pursuit Crewe und darüber berichtet. Hinter dem kompliziert klingenden Namen steckt ein Longsleeve aus reiner Merinowolle. Bis heute mein liebstes Underlayer-Kleidungsstück in der kalten Jahreszeit und dem sich derzeit herauszögernden Sommer. Da ich Westen mag und ich die Wärmeisolierung von icebreaker großartig finde, haben mir die Bergfreunde die GT 260 Midweight Quantum Vest als Testprodukt zur Verfügung gestellt.

icebreaker Quantum Vest 260 GT im Dauertest

Die Weste besitzt eine ähnliche Qualität wie die bereits erwähnte langärmelige Pursuit Crewe. Das gleiche Material (98% Merino, 2%Elastan) und die gleiche Stärke (260g/m²). Ein ergonomischer Schnitt und die perforierten Seiteneinsätze sorgen für sehr guten Tragekomfort und ausreichende Belüftung. Die verlängerte Rückenpartie sorgt für einen warmen Rücken bis zum Hinterteil. Reflektierende Streifen entlang des Frontreißverschlusses sorgen für bessere Sichtbarkeit bei Dämmerung oder in der Nacht. Das Modell wurde bereits überarbeitet und hat in der neuen Version auch eine kleine Brusttasche mit Kabelführung für das Smartphone oder den MP3-Player.

Die Weste tragt sich sehr angenehm direkt auf dem T-Shirt und sorgt direkt für ein angenehmes Wärmegefühl. Wenn man den Reißverschluss bis oben verschließt fühlt man selbst im Nacken sofort eine angenehme Wärme. Ich selbst trage die Weste auch mal über einem Fleecepullover, zum Beispiel beim Zelten, wenn die Frühjahrssonne hinter einer Wolke verschwindet.

Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch wie lange das Material meine Nutzung übersteht. Ich gehöre nämlich nicht zu den Leuten, die besonders pfleglich mit ihrem Material umgehen 🙂 Merinowolle ist jedoch robuster, als man vielleicht denkt. Das Longsleeve hat nach über 2 Jahren die ersten Abnutzungserscheinungen am Ärmelbund (was aber auch mit der Daumenschlaufe zusammenhängt, die ich gerne nutze) ist aber sonst noch fabelhaft in Schuss. Die Weste weißt auch jetzt noch, nach unzähligen Outdooreinsätzen und Waschgängen, keine Materialunebenheiten auf. Die übliche Flusenbildung, die ich sonst von Textilien kenne, ist hier nur kaum merklich im Bereich des Nackens, zu entdecken. Bemängeln kann ich lediglich, dass die reflektierenden Streifen am Reißverschluss die Weste ein wenig „billig“ aussehen lassen. Funktion geht hier aber sicherlich vor.

icebreaker hat sein Portfolio in den letzten Monaten stark erweitert. Am spannendsten finde ich die neue RealFleece-Reihe: Fleecejacken aus 100% Merinowolle! Wie zum Beispiel die ‚Icebreaker – RealFleece 260 Sierra Full Zip‘. Sieht nach einem tollen Stück warmer Kleidung aus. Sehr wahrscheinlich meine nächste Anschaffung für den Herbst, oder vielleicht auch schon früher in diesem Nicht-Frühling/Sommer …

icebreaker ethisch absolut vertretbar

icebreaker hat von Anfang an für Furore gesorgt mit seinen selbstauferlegten Qualitätsstandards in Produktion und Tierschutz. Der neuseeländische Outdoorhersteller verbietet zum Beispiel bei seinen Zulieferern bis heute das umstrittene, jedoch in Ozeanienen weit verbreitete, Mulesing an den Merinoschafen. Jedes Kleidungsstück verfügt außerdem über eindeutige ID, den sogenannten BAACODE. Über diesen BAACODE kann man herausfinden von welcher Form die Wolle kommt. Fasern aus meiner Weste kommen beispielsweise zu einem Teil von der Middlehurst Station auf der Südinsel Neuseelands. Die Farmerfamilie Macdonald kann man sogleich über ein Video auf der icebreaker-Website kennenlernen. Außerdem definiert auch icebreaker Standards für Umweltschutz und Arbeitnehmerschutz.

Skeptiker mögen sagen, dass man viel behaupten könne und „Papier schließlich geduldig sei“, aber ich finde das icebreaker einen sehr wichtigen und nachhaltigen Ansatz entwickelt hat, von dem sich viele Textilhersteller eine Scheibe abschneiden können. Ökofatalisten mögen anmerken, dass es ja immer noch nicht richtig sei, seine Kleidung über die halbe Welt zu verschiffen und man sie lieber beim Hersteller vor Ort kaufen sollte. Für diejenigen, die sich nur von Fallobst ernähren können und vielleicht nur Wolle aus eigener Schafszucht verwenden, mag das so funktionieren. Für mich ist die Philosophie von icebreaker eine gute Alternative zum Ökohippie in Bastlatschen.

Bilder

Allgemein, Ausrüstung
  • Shitbox – Komfortables Geschäft für unterwegs

Shitbox – Komfortables Geschäft für unterwegs

The Brown Corporation… a solid company

So ein Umzug ist ja in der Regel für vieles gut. Manchmal können sich da echte Schätze auftun. Mein persönliches Fundstück des Jahres: Die Shitbox von thebrowncorporation.com. Dieser nützliche Ausrüstungsgegenstand erklärt sich so ziemlich von selbst.

Shit Box is a lightweight portable cardboard toilet, made specifically for outdoor use. The box pops up from a convenient 14 inch flat pack to a rigid, reusable, comfortable toilet. Each box comes with ten degradable waste bags.

Where could it be used?

  • Festivals
    – when the loos are too awful
  • Camping
    – or any outdoor activity
  • Building sites
    – when there are no facilities
  • Fishing
    – doubles up as a stool (ha ha)
  • Travel
    – some toilets are best avoided

Danke nochmals an @AlexDahlem der mir vor einer halben Ewigkeit das portable Campingklo überreicht hat. Zum Lieferumfang gehört übrigens auch ein Startvorrat kompostierbare Tüten – in braun.

Allgemein, Ausrüstung

Dieses seltsame Universaltaschenmesser in der Ultra-Extended-Version ist mir ja schon öfters aufgefallen. Aber noch viel spannender als die Frage nach dem Sinn dieses ähm … dieser „Maschine“ sind die Kommentare bei Amazon. Ich habe mir erlaubt die einen Auszug der besten Kommentare zu zitieren. Schaut euch aber am besten die vollständige Version direkt bei Amazon an.

Hier geht es direkt zum Angebot des Wenger Giant Offiziers(-taschen)messer.

Grundsätzlich bin ich mit den Funktionen des Wenger Giant sehr zu zufrieden. Allerdings scheinen mir die Produktionsstandards etwas mangelhaft zu sein. So habe ich zwischen den Funktionen #721 (Abrissbirne) und #722 (Skisprungschanze) zufällig einen Schweizer Ingenieur (Herr Ing. Meier) gefunden. Dieser ist anscheinend bei der Montage des Wenger Giant vergessen und eingeschlossen worden. Neulich beim Ausklappen der Abrissbirne (wir reissen mit dem Wenger derzeit eine alte Lagerhalle ab -> funktioniert 1a, das Wenger macht alles platt 🙂 ) schallte mir plötzlich ein „Grüezi“ entgegen.

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Ausrüstung, Klettern

Über EDELRID

In the beginning came THE ROPE

Der Allgäuer Spezialist für Sicherungstechnik verfügt über 150 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Seilen und Sicherungsgerät für Alpinisten, Bergsteiger und Industriekletterer. Gegründet im Jahre 1863 von Julius EDELmann und Carl RIDger als Litzel- und Kordelfabrik. Das Unternehmen hat die gesamte Entwicklung des Seiles für Alpinisten mitgemacht und mitgestaltet. Vom klassischen Hanfseil, über Seelenseile aus Naturseide, über Nylonseile bis hin zum ersten Kernmantelseil. Übrigens eine Erfindung von EDELRID. Die heutigen modernen Kletterseile bestehen in der Regel aus Polyamid in Kernmantelkonstruktion. Das heißt die eigentliche Last liegt auf dem Kern aus verflochtenen Fasern. Der Mantel schützt das Seil vor Abnutzung durch Reibung und anderen äußere Einflüssen. Ein sicherheitstechnischer Fortschritt an dem EDELRID maßgeblich teil hatte. Read More

Ausrüstung, Klettern

Ergonomisches Express-Set vom Sicherungsspezialisten Skylotec

Das Unternehmen Skylotec wurde im Jahre 1948 gegründet von Eduard Kaufmann gegründet. Das Unternehmen stellte unter anderem Sicherheitsgurte und Schleifkörbe zur Grubenrettung her. Seit 2001 stellt das Unternehmen Sicherungs- und Rettungsgeräte für den industriellen Bereich her. Skylotec gehört bis heute zu den führenden Anbietern von Sicherungsgeräten im industriellen Bereich. Mit Skylotec Sports ist der Sicherungsspezialist in den Privatsektor eingestiegen. 2008 war Skylotec erstmals auf der OutDoor in Friedrichsthafen vertreten.

Skylotec gripZ-Mix

Die gripZ-Mix ist vorneweg eine klassische Exe zum Klettern im Vorstieg. Der obere Karabiner hat einen Vollschnapper zum Einklippen in einen Sicherungspunkt und der untere einen Drahtschnapper für das Seil. Verbunden sind beide mit einer 11cm langen Dyneema-Schlinge. Der obere Karabiner liegt ganz normal in der Schlinge, der Schnapper für das Seil ist zusätzlich mit einem Gummi in die Bandschlinge vernäht. Das Gummi stabilisiert den Schnapper und vereinfacht das Klippen des Sicherungsseiles. Beide Schnapper sind zusätzlich oben und an der Seite mit einer gummierten Oberfläche versehen, die ein besseres Handling ermöglichen sollen. Der Vollschnapper verfügt darüber hinaus über zwei Einkerbungen, die das Handling zusätzlich verbessern sollen. Das Gesamtgewicht des Express-Sets beträgt laut dem Hersteller 93 Gramm.
Die Skylotec gripZ-Mix erfüllt, neben den in Europa erforderlichen Normen EN 12275 und EN 566 (Bandschlingen) auch die UIAA-Norm.

Technische Daten

  • Größe: 11 cm (Bandschlinge)
  • Gewicht: 93 g
  • Bruchlast Hauptachse: 26 kN
  • Bruchlast quer: 8 kN
  • Bruchlast offen: 9 kN
  • Max. Öffnung: 27 mm
  • Norm: EN 12275 EN 566 UIAA 121

Mein Fazit

Ich habe verschiedene meiner Kletterfreunde die gripZ testen lassen. Die Meinungen waren sehr unterschiedlich. Für die Puristen war es zuviel SchnickSchnack für eine Exe. Anderen kamen die Features wie gummierter Karabinerrücken oder der mit Gummi fixierte Seilschnapper sehr entgegen. Ich persönlich empfand das Klettern im Vorstieg mit den Skylotec-Exen als sehr angenehm. Insbesondere die Gummierung verschaffte mir ein gutes Gefühl beim Klippen mit meinen mit Schweiß und Chalk verschmierten Händen. Hinzu kommt der Vorteil, wenn man sich mal wieder an eine unüberwindbare Stelle geschafft hat und „zurückbauen“ muss, dass man sich an der Expresse auch gut hocharbeiten kann (wovon ich natürlich jedem, insbesondere Klettereinsteiger dringend abraten möchte!).

Ob einem das „gute Gefühl“ beim Vorstiegsklettern 18,45€ wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich mag die Teile und werde mir demnächst noch ein paar davon anschaffen.

Das Skylotec Express-Set gripZ-Mix könnt ihr bei mysportsworld online bestellen oder bei dem Händler eures Vertrauens kaufen.

Bilder

Allgemein, Ausrüstung, Trekken, Wandern

Auf Spiegel Online Reise kann man heute über einen ausführlichen Test von Funktionsjacken der Stiftung Warentest lesen. Die Jacken wurden unter anderem auf ihre Wasserdichtheit und die Produktionsbedingungen in Hinsicht auf CSR (Corporate Social Responsability) geprüft. Ich möchte das Thema aufgreifen und versuchen einen kurzen Überblick über Funktionsjacken, die verwendeten Materialien und vor allem, deren Einsatzzweck zu geben.

Materialkunde

Funktionsjacken bestehen zum größten Teil aus Kunstfasern. Sprich ein grundsätzlich einfach herzustellendes Grundmaterial, dass in aufwendigen Herstellungsprozessen zu Textilien verarbeitet wird (u.a. Polyester, Polyamid oder Polypropylen). Das Endprodukt kann man unterscheiden in die Begriffe Fleece, Soft Shell oder Hard Shell.

Fleece

Fleece ist wohl den meisten bekannt. Fleecejacken bestehen aus einem Kunstfaserwebpelz, es gibt sie in verschiedenen Stärken (von 80g/qm – über 300g/qm) und sie bieten eine hervorragende Wärmeisolierung bei guter Atmungsaktivität. Dafür kann man bereits nach einem kräftigen Regenschauer richtig durchnässt sein. Immer mehr Hersteller, wie das Beispiel von Patagonia zeigt, verwenden Kunstoffmüll respektiv PET-Flaschen zur Herstellung ihrer Fleecebekleidung. Recycling par excellence!

Soft Shell

Soft Shell-Jacken bestehen aus mehreren laminierten Schichten. Die äußere Schicht ist in der Regel sehr strapazierfähig, atmungsaktiv und begrenzt wasserdicht. Weitere Schichten sorgen für eine gute Wärmeisolierung. Soft Shell-Jacken sind in der Regel angenehm zu tragen. Das Material ist sehr dehnfähig, verfügt über eine gute wasserdampfdurchlässigkeit und ist somit atmungsaktiv. Soft Shell ist aber leider nur begrenzt wasserundurchlässig und somit nicht geeignet für Touren mit lang andauernden und starken Regenfällen.

Hard Shell

Klassische Regenjacken bestehen in der Regel aus Hard Shell und werden ebenso aus Kunstfaser hergestellt. Hard Shell-Jacken stellen aufgrund ihrer hohen Regendichtigkeit oft die oberste Schicht für eine wetterfeste Kleidung. Oft werden sie mit einem zusätzlichen Innenfutter oder einer Innenjacke ausgestattet um die fehlende Wärmeisolierung zu kompensieren. Hard Shell ist wasserdicht, winddicht und leicht, jedoch, falls nicht mit einer zusätzlichen Membran ausgestattet, grundsätzlich nicht atmungsaktiv. Der Schweiß wird also nicht nach außen abtransportiert, was auf längeren Touren sehr unangenehm werden kann.

Membrantextilien

Unter einer Membran versteht man im Zusammenhang mit Outdoortextilien eine von außen zu 100% wasserdichte Oberfläche, die jedoch von innen eine hohe wasserdampftransportfähigkeit aufweist. Sprich: Regen bleibt draußen, und die Körperfeuchte wird zum abtrocknen nach außen transportiert. Die bekanntesten Membrantextilien sind GORE-TEX® und SympaTex®. Die Funktionsweisen der benannten Hersteller unterscheiden sich zwar, dennoch erreichen beide Stoff das gleiche Ziel: Wasser wird nicht durchgelassen, wasserdampf jedoch schon. Hochwertige Hard Shell-Jacken, aber auch Hosen und Schuhe sind oft mit einer solchen Membran ausgestattet.

SympaTex® ist ein Warenzeichen der Sympatex Technologies GmbH
GORE-TEX® ist ein Handelsname der W. L. Gore & Associates

Was brauche ich nun wirklich?

Fleecejacken oder Pullis gehören meiner Meinung nach in den Schrank von jedem Outdoorfan. Egal ob Sonntagsspaziergänger, Geocacher oder Hardcore-Trekker. Fleece ist günstig, hat einen guten Tragekomfort und hält auch auch mal leichte Regenschauer aus. Dünne Fleecewesten (bis 100g/qm) kann man als zusätzliche Schicht unter die Jacke ziehen und dickes Fleecematerial (>200q/qm) schützt auch bei kalten bis sehr kalten Temperaturen. Preisgünstige Fleecebekleidung gibt es zum Beispiel von Quechua bei Decathlon. Wer es etwas modischer möchte schaut zum Beispiel in den Online-Shop der Bergfreunde oder geht zum Outdoor-Fachhändler seines Vertrauens.

Ob man sich nun für eine Soft oder Hard Shell-Jacke entscheidet hängt ab vom Einsatzbereich und ist auch ein wenig Geschmackssache. Ich persönlich bevorzuge Soft Shell-Jacken schon alleine wegen des großen Tragecomforts. Im Herbst und Frühling eignet sie sich hervorragend als Übergangsjacke und im Winter zieht man einfach noch ein dickes Fleece drunter und ist hervorragend gerüstet.

Für mehrtägige Trekkingtouren bietet Soft Shell jedoch nicht genügend Sicherheit vor Regen und Nässe. Grundsätzlich liegt die Entscheidung nahe sich eine ordentlich Hard Shell-Jacke zu besorgen und zwar am besten mit Membran. Man sollte jedoch zusätzlich auf gute Wärmeisolierungwerte achten. Bei einer solchen Jacke ist man schnell im Preisniveau von 400-600€ angelangt. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Der Test der Stiftung Warentest hat jedoch gezeigt, dass auch hochwertige Jacken, ob durch einen Fabrikationsfehler oder beispielsweise undichte Reisverschlüsse, nicht immer zu 100% dicht sind. Bei einer mehrtägigen Trekkingtour kann es einem die Laune mächtig verderben, wenn man permanent durchnässt ist. Bei Hochgebirgstouren oder in abgelegen Gegenden kann dies auch schon lebensgefährlich werden. Redundanz lautet also das Stichwort. Meines Erachtens sollte man sich nicht allein auf seine HighTech-Cyborg-UltraMembran-Jacke verlassen müssen. Eine einfache Regenjacke (Hard Shell) oder ein Regenponcho sollte man immer zusätzlich dabei haben. Diese haben in der Regel ein kleines Packmaß und auch das Gewicht ist durchaus zu vernachlässigen wie das Extrembeispiel der 65g leichten Windpoof Slipstream Jacke von Montane zeigt. Wer sich im Übrigen ernsthaft für die benötigte Ausrüstung für eine mehrtägige Trekkingtour interessiert, der kann einfach mal in der Blog der Agentur Erlebnisraum schauen. Julian bloggt hier seine Vorbereitungen für einen Irlandtrip. Ideal für Einsteiger.

Fazit

Da die wenigstens von uns eine Himalaya-Expedition oder eine Tour durch Sibirien planen, sollte man ernsthaft den Einsatzzweck für seine Kleidung überdenken. Ob man sich trotzdem eine Jacke für 600€ zulegen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Meine 90€ Soft Shell-Jacke zum Beispiel leistet mir bereits seit mehreren Jahren gute Dienste. Ob ich mit einer teuren Jacke noch so unbefangen durch Brombeerbüsche laufen könnte, wage ich zu bezweifeln.

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Allgemein, Ausrüstung

Die Zombie Apokalypse steht kurz bevor!

Erste Anzeichen konnte wir bereits der Presse entnehmen: In Hackensack hat ein Mann einen Polizisten mit Teilen von sich selbst beworfen und in Miami ein nackter Mann einem anderen das Gesicht angegessen und konnte erst durch ein dutzend Schüsse gestoppt werden.
Ein ausführliche Liste der gesichteten Zombies hat René auf Nerdcore gepostet. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) hat auf Anfrage der Huffington Post jedoch jegliche Möglichkeit eines Zombie Outbreak abgestritten. Read More

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