Wandern
Eine keltische Stätte, märchenhafte Bäume und ein totes Schwein

Eine keltische Stätte, märchenhafte Bäume und ein totes Schwein

Der [TaSpaGriCluSa] unterwegs im französischen Grenzland

Bei ca. 10 Grad Minus starteten wir in der Nähe des französischen Ortes Kédange-sur-Canner zur unserem sonntäglichen Ausflug. Das Gelände dort ist sehr vielseitig und bietet viele Quasi-Sehenswürdigkeiten: Neben unzähligen leerstehenden Nato-Depots aus der Zeit des „Kalten Krieges“ findet man auch einige ehemalige Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Einer davon ist auch der unter Geocachern bekannte Must-See-Cache Zwerge 3. Der Bunkercache ist auch meine Empfehlung. Auch an diesem Morgen sahen wir wieder ein Gruppe von Cachern, dies sich gerade mit Gummistiefel austatteten, die man für diesen Cache benötigt.

Keltische Stätte: Nonnenfels

Bald erreichten wir auch schon den Nonnenfels, eine keltische Stätte mit tief in den Felsen reingemeißelten Felsbildern. Die Deutungen im Netz über die zwei Meter große Figur gehen von einem Waldgott bis hin zu Darstellung einer Fruchtbarkeitsgöttin. Ob es sich um eine Opferstätte handelt ist strittig, da es sich dabei, auch nur um römische Propaganda gehandelt haben könnte, um andere Kulturen zu untergraben. Mir gefällt der Gedanke am besten, dass es sich um eine keltische Party-Stätte handelte in der gesoffen und sich fortgeplanzt wurde. Dies würde mal wieder zeigen, dass sich die grundlegenden Dinge einfach nie ändern :-). In der Nähe des Nonnenfelsens gibt es auch einen Cache (La deesse du Nonnenfels), den wir allerdings nicht gehoben haben.

Ich bitte an dieser Stelle schon im Voraus um Entschuldigung für mein historisches Unwissen. Freue mich aber umso mehr über eine fundierte Erklärung in den Kommentaren.

Rast im Eisenbahntunnel

Nächstes Ziel war ein stillgelegter Eisenbahntunnel. Auch dies ist ein offizieller Geocache, den ich im Oktober 2010 schon einmal aufgesucht habe: Der Chemin l’Enfer. Tagsüber ist der Tunnel jedoch wesentlich einfacher zu finden wie in der Nacht. Dank unseres zertifizierten „Wurschtstock“-Herstellers Ben, konnten wir unsere ausgiebige Rast mit ein paar gegrillten Würsten versüßen.

Märchenhafte Bäume und ein totes Schwein

An einem kleinen Bachlauf entdeckten wir diese unglaublich tollen und alten Bäume, die sich in einer natürlichen Allee entlang des Baches fortpflanzten. Auch Aufgrund der nahenden Treibjagd sahen wir auf der gesamten Strecke eine Menge Rotwild unseren Weg kreuzen. Umso weniger wunderte es uns, als wir ein junges totes Wildschwein im Bach fanden. Spricht mal wieder nicht für die Effizienz der für mich fragwürdigen Hobbyjäger. Schade eigentlich!

Alles in allem, wieder mal eine spannende Tour durch den französischen Wald und ein wirklich zufriedenstellender Sonntag.

Die Bilder

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