Allgemein

Hier ist die Kategorie für alles Andere; das Feuilleton; Off-Topic; wie die Behälter für den Kram, den man nicht zuordnen kann. Alles was irgendwie Lesenswert ist und im weitesten Sinne zum Thema meines Blogs passt werfe ich hier rein. Viel Spaß beim lesen …

Allgemein, Island 2012, Outdoorreisen, Reisetagebuch
  • Island 2012 – Tag 4 – Auf der Suche nach dem Meeresgetier

Island 2012 – Tag 4 – Auf der Suche nach dem Meeresgetier

Den vierten Tag konnten wir etwas ruhiger angehen. Maria von Elding.is (Whale watching) hat uns mitgeteilt, dass wir abgeholt werden und wir uns bitte ab 12.15 Uhr bereit halten sollten.

Sonne über Reykjavík

Der Tag begann mit einem strahlendblauen Himmel, so dass wir beschlossen uns die Stadt nochmal bei Sonnenschein anzusehen. Es war zum ersten Mal fast windstill und durch die Sonne sogar richtig warm. Julian schlug vor, dass wir uns die Hallgrimskirja (siehe Blogpost Tag 1) nochmal bei Tageslicht anschauen sollten. Für umgerechnet 3€/Person sind wir auf den Turm rauf und wurden mit einem prächtigen Blick über Reykjavík belohnt.

Wale suchen

Um Punkt 13.15 Uhr stand unser Shuttle vor der Tür um uns zum Hafen von Reykjavík zu bringen. Von dort aus sind wir in einen Reisebus umgestiegen und in einer knapp einstündigen Fahrt zum Hafen nach Grindavík gebracht worden. Dort erwartete uns schon das Walfang-, sorry ich meine natürlich unser Ausflugsboot. An Board begrüßte uns unsere Reise- und Walführerin Meira. Nach einer kurzen Begrüßung, der obligatorischen Sicherheitseinweisung und Einführung in die Gepflogenheiten an Board ging es auch schon los. Meira führte uns in die Fauna des Meeres ein und wurde niemals müde uns ständig spannende Details über die Wale ihren Lebensraum und ihre Lebensweise zu erzählen. Selbst das schwierige Thema des kommerziellen Walfangs in Island scheute sie nicht anzusprechen. Bei immer noch blauem jedoch schon leicht bewölktem Himmel fuhren wir aufs Wasser, auf die Suche nach den Meeresriesen. Wer Bootsfahrten mag ist hier auf jeden Fall richtig aufgehoben: Frische Luft, tolles Wetter und eine wirklich schöne Aussicht auf das Festland und die Berge. Bis auf ein paar Delfine und verschiedene Vögel haben wir leider nicht sehr viel gesichtet. Ich glaube jedoch, dass uns die Rückenflosse eines Wals nicht wirklich glücklich gemacht hätte. Gemeinsam mit einer Horde mit Kameras bewaffneten Menschen, in einer touristischen Aktion, auf „Walfang“ zu gehen, ist ein Konzept, dass ich noch nicht verstanden habe. Nichtdestotrotz war es ein schöner Bootsausflug, der mir Spaß gemacht hat. Danke an Maria von Elding für den tollen Nachmittag.

Iceland Airwaves – Sigur Rós

Unser Ausflugsboot hat glücklicherweise frühzeitig seinen Trip beendet. Wir waren anscheinend nicht die einzigen auf dem Boot, die pünktlich zum Konzert kommen wollten: Das Sigur Rós Konzert hatte durchaus den Charakter eines nationalen Events. Elding hat sogar angeboten die Gäste der Bootstour direkt zur Konzertarena zu fahren. Wir sind jedoch erst noch schnell in unser Appartement unseren Kamerakrempel abzuladen, uns weniger taffere Klamotten anzuziehen und sind dann mit dem Taxi zu Sigur Rós. Über das Konzert an sich will ich gar nicht allzuviel sagen: Toller Sound, noch viel tollere Visuals, hat Spaß gemacht! Danach waren wir allerdings wirklich kaputt. Die isländische Band hat uns leider über eine Stunde warten lassen und in der Arena war die Luft zum Schneiden. Danach sind wir mit der gesamten Menschenmassen zu Fuß zurück in die Stadt. Der Tag war lange und wir haben es nicht einmal mehr geschafft noch einen Absacker zu trinken.

Fotos

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Nach den zwei sehr ereignisreichen Tagen haben wir für Tag 3 einen etwas ruhigeren Tagesplan angesetzt. Heute morgen haben wir den Stadtkern von Reykjavik zu Fuß erkundet. Das Wetter hat sich zwar bereits beruhigt, jedoch hatten wir selbst in Reykjavik immer noch Windgeschwindigkeiten zwischen 10 und 15 Meter/Sekunde. Der Chillfaktor durch den Wind war also immer noch immens hoch. Die am Vortag bewährte Kleidung hat uns jedoch ausreichend geschützt. Zum Thema Kleidung vielleicht später noch mehr.
Reykjavik ist eigentlich ein sehr hübsches Städtchen. In der Laugavegur spielt sich das meiste Leben hab. Hier sind Pubs, Bistros, kleine Geschäfte, jede Menge Recordstores und vor allen Dingen viele kleine und gut besuchte Cafés (Kaffibar). Eine Kaffibar kann ein Café, ein Bistro, ein Restaurant oder eine Bar sein. Meistens ist es irgendwie alles zusammen. Kulinarische Einflüsse gibt es unter anderem aus Dänemark (Pølser), USA (Burger) und England (Weißbrot). Daneben gibt es neben leckeren Island-Lamm auch Walfleisch (welcher natürlich ausschließlich zu Forschungszwecken gejagt wird).

Wohnen in Reykjavik

Ein bis zwei Parallelstraßen weiter erstreckt sich auch schon das erste Wohngebiet. Hier finden sich kleine Wohnhäuser, die maximal in den 2.Stock reichen. Hochhäuser gibt es außer ein paar Neubauten am Meer fast keine. Der Isländer baut anscheinend – und glücklicherweise – nicht gerne in die Höhe. Neben den klassischen skandinavischen Bauten aus buntem Wellblech gibt es auch einige schöne Häuser aus der Zeit zwischen 1890 und 1920.

Neues Asyl

Wir mussten gestern übrigens unsere Unterkunft wechseln. Wir haben wohl irgendwie verpeilt, dass wir ja eigentlich noch eine Nacht länger bleiben müssen, wenn wir nicht auf der Straße schlafen wollen. Nunja, in Reykjavik ist gerade das Airwaves und wir haben genau noch ein Appartment gefunden, welches nicht 200€/Nacht gekostet hätte. Das Glück war uns mal wieder hold und wir haben somit sogar eine bessere Unterkunft gefunden; noch näher zur City und sogar ein eigenes Bad 🙂

Alltägliches in Island

Wie die Stadt mit heißem Wasser versorgt wird hab ich ja bereits in meinem letzten Blog erzählt. Mit dem heißen Wasser wird in ganz Reykjavik auch geheizt. Viele Heizungen hier haben gar keinen Thermostaten. Reguliert wird, indem man ein Fenster öffnet. Doppelverglasung und Wärmeisolierung sind in Island scheinbar auch nicht wirklich ein Thema. Ein Kubikmeter heißes Wasser kostet auch nich wesentlich viel mehr als kaltes Wasser. Sogar auf dem Sigur Rós Konzert werden einfach die Türen aufgemacht, wenn es zu heiß wird, wie wir morgen erfahren werden. Mann muss sich aber an den omnipräsenten Schwefelgeruch gewohnen, sobald man das heiße Wasser in der Dusche aufdreht. Die Sache mit dem Strom ist für uns deutsche ziemlich einfach: 230Volt und deutsche Steckdosen kommen hier zum Einsatz!

Wir haben den Tag diesmal etwas ruhiger angehen lassen und ich habe mir sogar mal ein Mittagschläfchen gegönnt. Der vierte Tag erwartet uns mit weiteren Highlights: Whale Watching mit eldings.is und das Sigur Rós Konzert auf den Iceland Airwaves.

Fotos

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  • Island 2012 – Tag 2 – Mit dem Superjeep zum Golden Circle

Island 2012 – Tag 2 – Mit dem Superjeep zum Golden Circle

Um 7:00 Uhr klingelte Julians Handywecker … erst gegen 7.15 Uhr realisierten wir beide, dass die Musik aus dem Handy kam und uns eigentlich pünktlich wecken sollte. Der Anreisetag war anscheinend anstrengender, als wir uns beide eingestehen wollten. Gestern Abend haben wir gegen 22 Uhr im Galtafell-Hostel eingescheckt. Ein sehr schönes altes Herrenhaus. Untergebracht sind wir im Souterrain, der Bereich, in dem wahrscheinlich früher die Hausangestellten ungebracht waren. Um 8 Uhr sind wir dann nach oben um uns mit einem reichhaltigen Frühstück zu stärken. Wie per Mail angekündigt stand pünktlich um 8.45 Uhr der weiße Nissan vor der Tür, mit dem wir einen ereignisreichen Tag verbringen sollten.

Der Fahrer und unser Guide für den Tag stellte sich uns als Hlynur (gesprochen: Chlynur) vor. Hlynur ist einer der Inhaber des Touroperators Snaeland.is. Seinen Bruder Halli hatten wir bereits auf dem Islandworkshop Anfang des Jahres in Frankfurt kennengelernt. Zu unserem Glück spricht Hlynur deutsch und wir können ihm sofort erzählen, was wir eigentlich vorhaben und warum wir mit massenweise Kameraequipment nach Island fahren. Unser erstes Abenteur in Island beginnt …

Ein glückliches Missverständnis

Als ich erzählte, dass ich ein Outdoorblog schreibe, hat Hlynur wohl irgendwie Autoblog verstanden, aufgrund dessen wir uns dann zuerst in einer Autowerkstatt wiederfanden, in der die Offroadfahrzeuge für die die isländischen Gravelroads pimpt wurden: Neues Getriebe, Höherlegung, Spurverbeiterung, Unterboden- und Aufprallschutz und zum Schluß die wirklich fetten Monsterreifen. Der perfekte Beginn für unsere Männertour! Mein persönliches Highlight war ein gepimpter Mercedes Sprinter, bei dem bis auf die Karosserie alles ausgetauscht und somit geländegängig gemacht wurde. Der Umbau eines Standardjeeps zum Superjeep kostet je nach individuellen Wünschen ab 25.000€ aufwärts.

Thingvellir, leergefegte Straßen und der Verlust der Schwiegermutter

Der Wind in Reykjavik war bereits am Morgen mörderisch. Das Meer wurde im wahrsten Sinne des Wortes durch den Wind auf die Straße getragen. Hlynur meinte nur: „Solange die Schwiegermutter auf dem Dach bleibt, ist alles gut“. Damit meinte er natürlich den Jetbag, der auf dem Dach befestigt war. Die Wetterstationen meldeten eine Windgeschwindigkeit von über 40 Meter/Sekunde. Die meisten Touroperator haben ihre Ausflüge abgesagt. Busse konnten überhaupt nicht fahren und sogar unser Superjeep hatte mit dem starken Wind arg zu kämpfen. Irgendwo auf der Strecke zwischen Reykjavik und Thingvellir haben wir dann die „Schwiegermutter“ verloren. Der Wind hat den Deckel einfach weggerissen!

Folglich waren wir, bis auf sehr wenige Ausnahmen, die einzigen, die an diesem Tag unterwegs waren. Wir erreichten die Thingstätte, an der sich das Althing – das isländische Parlament – seit dem Jahr 930 traf um jährlich neue Gesetze zu verabschieden. Das Althing war übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit das weltweit erste demokratische Parlament. Die Thingstätte befindet sich im Thingvellir-Nationalpark. In diesem Nationalpark driften die amerikanische und die eurasische Platte auseinander. Jedes Jahr ein paar Milimeter mehr. In der darin entstandenen Senke finden sich mit Moos bewachsene Lavaflüsse und tiefe Gräben – eine zerklüftete Mondlandschaft. Großartig! Die UNESCO hat dieses Gebiet 2004 zum Weltkulturerbe erklärt. Damit ihr euch mal einen Eindruck von der Windgeschwindigkeit machen könnt, hab ich hier ein kleines Video gepostet. Sogar der islanderfahrene Hlynur hat es sich nicht nehmen lassen, sich mit viel Spaß in den Wind zu stürzen.

Heiße Geysire und ein dämliches Missgeschick

Der nächste Halt und ein obligatorischer Besuch sind natürlich die Geysire Islands. Einer der berühmtesten Geysire weltweit ist der Strokkur, der eine Höhe von bis zu 35 Metern erreichen kann. Bei den derzeitigen Windbedingungen schaffte er es leider nur auf wenige Meter. Trotz allem, nicht wirklich weniger Eindrucksvoll. Das gesamte Gebiet ist bestückt mit kleinen inaktiven Geysiren; Qualm und ein starker Schwefelgeruch sind allgegenwärtig. Hier kann man wirklich sagen, dass die Erde kocht!
Die gesamte Fläche rund um den erruptierenden Geysir ist bedeckt mit Eis. Leider hab ich mir hier bei einer saudämlichen Aktion meinen Fuß verletzt. Ich bin in das Eis eingebrochen und habe mir wahrscheinlich mehrere Bänder überdehnt. Mein Fuß ist zwar heute schon auf dem Weg der Besserung, jedoch werden wir diese Woche voraussichtlich keine großen Wanderungen unternehmen können. Aber der Besuch war es auf jeden Fall wert. Kochendes Wasser aus der Erde rockt!

I’ve seen watterfalls…

Das nächste Ziel unserer Tour waren die Gullfoss-Wasserfälle. Ich war während der Fahrt noch viel zu sehr mit meinem Fuß beschäftigt, so dass mich des visuelle Erlebnis beim Anblick der Wasserfälle erstmal überfordert hat. Ein unglaublch breiter Fluß, der teilweise mit Eis bedeckt ist wird zu einem zweistufigen Wasserfall. Ich hab schon einige Wasserfälle gesehen, aber der Gullfoss ist anders. Für mich das Highlight der gesamten Tour! Das folgende kleine Video vermittelt euch hoffentlich einen kleinen Eindruck…

On- und Offroad

Der starke Wind verwandelte sich immer mehr in einen Sturm. Erst Schnee, dann Sand. Hlynur wurde schon von seinen Kollegen davon abgeraten den Gletscher zu besuchen, aber er wollte es trotzdem riskieren. Wir mussten die Fahrt schlussendlich doch abbrechen, weil die Sicht bei dem Sandsturm immer schlechter wurde und Hlynur nicht länger seinem Auto dieses Sandstrahlgebläse zumuten wollte. Es kostete uns nicht wirklich viel Überzeugungsarbeit, als wir Hlynur anboten, er möge uns doch mal zeigen, was sein Superjeep abseits von geteerten Straßen so alles kann. Er führte uns mit seinem Jeep zu einer Offroadpiste, die im Zick-Zack-Kurs durch einen halb zugefrorenen Fluss führte. Ich weiß bis heute noch nicht, wer von uns mehr Spaß hatte: Wir oder Hlynur 🙂
Die Strecke führte übrigens am Ende noch an der heißen Wasserader Reykjaviks vorbei. Hier wird heißer Wasserdampf, der aus der Erde kommt zur Energiegewinnung durch eine Turbine gejagt. Hinter der Turbine kommt das Wasser mit der für die Wasserversorgung anscheinend idealen Temperatur von 90 Grad Celsius raus. Dieses wird über eine isolierte Pipeline die knapp 30 Kilometer nach Reykjavik geleitet. Laut Hlynur verliert das Wasser auf dieser Strecke nur 1 Grad seiner Temperatur.

Fazit

Der zweite Tag unseres Islandabenteurs war unfassbar ereignisreich. Mit diesem Blogpost versuche ich euch dennoch wenigstens die Rahmendaten unseres Ausfluges zu vermitteln. Die Tour, die wir gemacht haben nennt sich übrigens „Golden Circle“ und ist eine der bekantesten Touristenattraktionen hier auf Island. Der goldene Kreis ist im Sommer sicherlich sehr überlaufen. Im Winter kann ich euch diese Tour auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Wetter- und vor allem Windfeste Kleidung ist jedoch dringend erforderlich.

Fotos

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Foto 1: Montage der GoPro – natürlich mit Gaffa

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Foto 2: Unser Guide Hlynur

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Foto 3: Blick aus dem vereisten Auto

Mehr Fotos findet ihr im Blogpost von Julian.

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  • Island 2012 – Tag 1 – Anreise

Island 2012 – Tag 1 – Anreise

Ehrlich gesagt, dachte ich gestern Abend noch daran, wie toll es wäre einfach mal an dem kommenden Feiertag auszupennen und einfach nix zu tun. Heute Morgen um 7 Uhr ging mein Wecker und gegen 8.20 Uhr war ich am Saarbrücker Hauptbahnhof. Die Urlaubsstimmung wollte noch nicht so wirklich eintreten. Die Zugfahrt nach FFM verbrachte ich mehr oder weniger in Trance; Flughafen; Flug; Keflavik. Auf einmal waren wir da.

Die Temperatur war knapp unter dem Gefrierpunkt und es wehte ein verdammt kalter Wind. Julian hat die Tickets für den Flybus besorgt, der uns mit Zwischenstop über die Blaue Lagune nach Reykjavic bringen soll. Die Blaue Lagune ist ein ehemals industriell genutztes Gebiet, dass vor einiger Zeit zu einem Thermalbad umfunktioniert wurde. Laut Reiseführer eine „Must-See“-Attraktion. Tatsächlich ist der Besuch der blauen Lagune absolut empfehlenswert. Ein Thermalbad bei Minusgraden in der für Island so typischen kargen Lavalandschaft ist ein Highlight, welches auch der Individualtourist nicht scheuen sollte. Mein persönliches Highlight war der Getränkeverkauf, den man schwimmend erreichen kann und man dort ein kühles Bier gereicht bekommt. Aber Vorsicht, die Abgabe ist auf 3 Bier (0,4l) pro Person beschränkt. Mehr als zwei haben wir sowieso nicht geschafft. Der Besuch des „Hot Pools“ – wie man diese heißen Geothermiequellen in Island nennt – konnte nur noch durch einen klaren Himmel und die Sicht auf viele, hell und intensiv grün leuchtende, Nordlichter gesteigert werden.

Der geplante Kauf von zwei Prepaid-SIM-Karten für unsere Tablets war zwar noch nicht von Erfolg gekrönt, aber bisher war es auch noch nicht wirklich nötig. In der Blue Lagoon und sogar in unserem Shuttlebus gibt es jeweils ein kostenloses und offenes WLAN!

Fazit

  • Blue Lagoon – Check
  • Northern lights – Check
  • Internetz – Check

In besagten Bus sitzen wir gerade und lassen den Tag nochmal vor unseren Augen ablaufen. Der erst Tag war dann doch schon um einiges spektakulärer, als ursprünglich erwartet.

Morgen geht es direkt weiter im Programm. Kurz nachdem wir dem heißen Wasser entstiegen sind, hat uns eine Nachricht erreicht:
„Hlynur will pick you up in your Galtafell Guesthouse at 08:45 tomorrow morning. Prepare for a stormy and cold but very memorable day!“

Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon auf morgen…

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Bild: Beweisfoto, WiFi im Bus

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Bild: Hallgrímskirkja

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Anne an der Abspritzstation

Anne an der Abspritzstation

Es sind nun gerade mal acht Tage her, dass wir den 2.TOUGHRUN auf dem Utopion in Oberbexbach veranstaltet haben. Ich bin immer noch berauscht von dem Event, welches eigentlich als unwahrscheinliche Schnappsidee entstanden ist. Nach 140 Anmeldungen im letzten Jahr konnten wir in diesem Jahr über 300 Anmeldungen von Läuferinnen und Läufern verzeichnen. Für das Orgateam ein eindeutiges Signal, dass wir im letzten Jahr so manches richtig gemacht haben. Trotz allem haben wir vieles verbessert: Die Strecke verlängert, mehr Schikanen und vor allen Dingen mehr „Batsch“ auf die Strecke gebracht. Auch intern wurden einige Dinge optimiert: Der Start/Ziel-Bereich befand sich durch den neuen Streckenverlauf direkt an der „Taverne“, was uns eine bessere Infrastruktur ermöglichte. Wasser, Strom und genügend Überdachungen die uns vor den zum Glück ausgebliebenen Regengüssen schützen sollten. Der Aufbau verlief in diesem Jahr viel unstressiger als im Jahr zuvor. Das lag unter anderem daran, das neben dem Bewährten nur einige wenige neue Dinge auf uns zukamen. Außerdem konnten wir in diesem Jahr unser Kernteam vergrößern und wir schlichtweg vom letzten Jahr noch wussten was zu tun war.

Teilnehmerstimmen

Das Team "Wildhogs"

Das Team „Wildhogs“

Großer Dank gilt den Teilnehmern, die sich bereit erklärt haben uns eine Rückmeldung zu geben. Für uns ein ganz wichtiger Punkt, da die Teilnehmer grundsätzlich ihre Veranstaltung bestimmen sollten. Hier einige Stimmen der Teilnehmer:

Die Streckenführung war gut und abwechslungsreich. Der Dungeon war der Wahnsinn!

Die Organisation fand ich 1A da bleiben bis auf den 2. Kärcher keine Wünsche bei mir offen. Das „kleine“ Starterfeld und die familäre Stimmung haben mich extremst beeindruckt. Alles in allem freue ich mich jetzt schon auf 2013.

Das Schlammloch war super und unberechenbar! Das der Mensch (der Mensch heißt Manuel – Anmerkung der Redaktion) an der Rutsche sogar extra mit Kanistern Wasser am Schlammloch holen war (nicht gesehen, aber von meiner Frau erzählt bekommen) um auch den letzten eine gelungenen Rutschpartie zu ermöglichen!

Schlammloch und das Kriechhindernis waren Super!!! Organisation und Zeitplanung Top!

Wäre der TOUGHRUN 2012 eine Klassenarbeit, hätten uns die 20 Feedbackgeber eine Durchschnittsnote von 1,66 gegeben. Was ich als 2+ einstufen würde (falls ein Lehrer dies hier liest, möge er mich gerne berichtigen). 🙂

Aber auch Verbesserungswünsche wurden laut. So werden wir im nächsten Jahr u.a. den Check-In-Ablauf optimieren, mehr Abspritzstationen aufbauen und für mehr Wasser an der Rutsche sorgen. Die Verpflegungsstation bekommt mindestens einen weiteren Helfer und mehr Getränkebecher denn je 🙂 Und natürlich werden wir weiterhin versuchen die Schikanen zu optimieren. Auf TOUGHRUN.de halten wir euch auf dem Laufenden über die Neuerungen für den TOUGHRUN 2013.

Orgateam und Helfer

Die Rutsche

Die Rutsche

Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung funktioniert nur durch eine große Anzahl von Helfern. Ich möchte mich persönlich bei folgenden Personen bedanken:
Allen voran der Agentur Erlebnisraum, vertreten durch Julian Blomann, als Veranstalter des TOUGHRUNs. Julian, der mir im letzten Jahr jegliche Angst vor dem Event genommen, indem er beschlossen hat, dass wir das jetzt einfach machen werden. Dicht gefolgt von dem Kernteam, das bereits am Donnerstagabend bzw. Freitagmorgen auf dem Gelände war: Alex, Oli (Otze), Oli (OJ), Tim (Mausbär), Jöö und Tobi. Tim, Jöö und OJ sind in diesem Jahr neu dazugestoßen und waren eine echte Bereicherung für das Team. Tim haben wir sofort zum Projektleiter „Schikanen“ ernannt. Die unglaubliche Lisa, die mit Bus und Bahn angereist ist und den langen Fußweg vom Bahnhof bis auf das Utopion auf sich genommen hat.

Die Liste der Helfer, die uns am Veranstaltungstag geholfen hat ist natürlich um einiges länger. Wir bedanken uns bei Stefan und Chris und den unbekannten Helfern zu Beginn des Laufes (Verpflegungsstation), Manuel (Rutsche), Oli, Claudi und Alex (Battlefield), Tim und Lisa (Dungeon), Max, Jöö und Geier (Sumpfloch), dem Alpen-Guide-Team („Gipfel des Grauens“), Drea (Helfer- und Teilnehmerverpflegung), Danielle (Social-Media-Zwitscherin), Alex (für den Versuch der Zeitnahme), Gert (Parkanweiser), Oli (Vorher-/Nachherfotos, Veranstaltungsfotos), Fred und Phil (Getränkeverkauf), Anne (Abspritzstation), Nadine (Check-In und Teilnehmermanagement).

Ein großer Extradank geht wieder an Jörg Leis, der uns auch in diesem Jahr wieder seine kostbare Zeit und viele Maschinenstunden mit seinem gesamten Fuhrpark (Traktor, Anhänger, usw.) geschenkt hat.

Sponsoren und Partner

Der "Gipfel des Grauens"

Der „Gipfel des Grauens“

Ohne unsere Sponsoren wäre das Laufevent nicht zu finanzieren gewesen. Wir bedanken uns bei den Schneemenschen, die in diesem Jahr mit ihrem Portal Alpen-Guide.de den „Gipfel des Grauens“ gesponsert und auch mit qualifizierten Betreuungspersonal besetzt haben.

Dicht gefolgt von Carsten Hiebl von hiebl-werbung.de, der sich auch in diesem Jahr wieder ultrazuverlässig um die Produktion der Finishershirts gekümmert hat.

Außerdem danken wir dem YOUPEC-Platoon für Sponsoring und aktive Teilnahme am TOUGHRUN. Dirk von YOUPEC hat außerdem ein überragendes Video zum TOUGHRUN erstellt.

Last but not least, danken wir Personello.com die vielleicht im nächsten Jahr auch ein Team stellen werden?! 🙂

Video

Und zum Abschluss noch ein tolles Video, dass Dirk für das YOUPEC-Platoon erstellt hat:

Danke!

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Teilen und Gewinnen

Am 9.Dezember 2012 gastiert die European Outdoor Film Tour (EOFT) in Saarbrücken. In Zusammenarbeit mit moving-adventures.de verlost hoppraus.de 2×2 Tickets.

Teilnehmen kann jeder, der Lust hat sich, die in der Regel sehr hochwertigen, Outdoor-Kurzfilme anzusehen.

Infos zur EOFT findet ihr hier:

Mitmachen!

Bitte teilt diesen Beitrag auf Facebook, Twitter, Pinterest oder Google+ und meldet euch dann für die Teilnahme an. Die Gewinner werden über eine Zufalls-App ermittelt und hier bekanntgegeben.

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 28.10.2012.

Eure Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht. Die Gewinner werden nach dem Gewinnspiel von mir kontaktiert.

Die Verlosung ist abgeschlossen!

Die Glücksfee @Jayrachel hat soeben die beiden Gewinner gezogen. Über jeweils 2 Tickets zur EOFT in Saarbrücken dürfen sich freuen:

  • Stefan Feid
  • Mathias Comteße

Herzlichen Glückwunsch!

P.S. Ich kontaktiere die Gewinner per E-Mail.
P.P.S. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen!

Allgemein, Ausrüstung

Dieses seltsame Universaltaschenmesser in der Ultra-Extended-Version ist mir ja schon öfters aufgefallen. Aber noch viel spannender als die Frage nach dem Sinn dieses ähm … dieser „Maschine“ sind die Kommentare bei Amazon. Ich habe mir erlaubt die einen Auszug der besten Kommentare zu zitieren. Schaut euch aber am besten die vollständige Version direkt bei Amazon an.

Hier geht es direkt zum Angebot des Wenger Giant Offiziers(-taschen)messer.

Grundsätzlich bin ich mit den Funktionen des Wenger Giant sehr zu zufrieden. Allerdings scheinen mir die Produktionsstandards etwas mangelhaft zu sein. So habe ich zwischen den Funktionen #721 (Abrissbirne) und #722 (Skisprungschanze) zufällig einen Schweizer Ingenieur (Herr Ing. Meier) gefunden. Dieser ist anscheinend bei der Montage des Wenger Giant vergessen und eingeschlossen worden. Neulich beim Ausklappen der Abrissbirne (wir reissen mit dem Wenger derzeit eine alte Lagerhalle ab -> funktioniert 1a, das Wenger macht alles platt 🙂 ) schallte mir plötzlich ein „Grüezi“ entgegen.

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Allgemein, Trekken, Video

1000 Kilometer mit dem PAC durch Viktoria Island

In July 2005, Chris Bray (22yrs, Australian Geographic 2004 Young Adventurer of the Year) and
Clark Carter (21yrs) plunged deep inside the Arctic Circle to do what no one ever had – travel
unsupported across Victoria Island, the world’s ninth largest island.

Chris Bray (Australian Geographic 2004 Young Adventurer of the Year) und Clark Carter sind im Jahre 2004 zu einer außergwöhnlichen Mission mit einem noch außergewöhnlicheren „Fahrzeug“ aufgebrochen. Das PAC – Paddleable Amphibious Cart – eine Art Kanu-Wagen mit Paddel, ist eine Erfindung der beiden Jungs. Das Fahrzeug dient zusammengebaut als Ziehwagen und in zwei Hälften geteilt als Kanu oder Schlittenersatz. Getragen wird das Gefährt von vier Traktorschläuche die mit Kevlar überzogen sind. Aufgrund der widrigen Umstände mussten Chris und Clark ihre Expedition nach ca. 350km im Jahre 2005 leider vorzeitig abbrechen. Read More

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